Hot Rod Fun Stuttgart Seifenkisten-Spaß aus Winnenden

Volontär Tobias Klecker hat die "Hot Rods" im Selbstversuch getestet. Foto: Hot Rod Fun Stuttgart

Winnenden. Wenn Vito Carucci den Motor seiner Seifenkisten anlässt, bullert er in tiefen Tönen. 14 PS stecken in den kleinen Flitzern, die bis zu 88 km/h schnell sind. Von der Linsenhalde aus bietet Carucci gemeinsam mit Dagmar Gehringer Touren mit den Autos an. Alles begann mit einem Zufall.

„Im März wollte ich unbedingt eine Tour mit den sogenannten „Hot Rods“ machen. In Stuttgart und Umgebung gab es aber keine Möglichkeit dazu. Also habe ich beim Erfinder der Wagen in Norderstedt angerufen. Er sagte mir, dass ich das dann eben ändern soll“, erklärt Vito Carucci.

Gesagt, getan: Knapp drei Monate später eröffnete Carucci gemeinsam mit Dagmar Gehringer am 18. Mai „Hot Rod Fun Stuttgart“. Beide gehen noch einer anderen Arbeit nach, die „Hot Rods“ sind Hobby und Nebentätigkeit zugleich.

Mehrstündige Touren in der Umgebung mit Guides

Obwohl im Namen die Landeshauptstadt Stuttgart steht, befindet sich das Franchiseunternehmen in der Linsenhalde. „Wir haben uns tatsächlich erst in Stuttgart nach geeigneten Räumlichkeiten umgeschaut. Das war aber sehr schwierig. Außerdem hätten wir in Stuttgart Probleme mit dem Verkehr gehabt, da zur Rush Hour bekanntlich immer Stau ist. Winnenden ist daher für uns der perfekte Standort“, sagt Carucci, der in Leutenbach wohnt.

„Hot Rod Fun Stuttgart“ bietet mit den motorisierten Seifenkisten mehrstündige Touren in der Umgebung an, die auch flexibel auf Teilnehmerwünsche zugeschnitten werden können. Zwei Guides begleiten die Teilnehmer. Einer fährt vorne, einer hinten. „Sie geben das Tempo vor, so dass es keiner der Teilnehmer mit der Geschwindkeit übertreibt“, erklärt Vito Carucci.

Einen Gurt zum Anschnallen gibt es nicht, einen Airbag erst recht nicht. „Je nachdem wie dick der Bauch ist, gibt es ihn schon“, sagt Carucci und lacht.

Wer einen Führerschein hat und nüchtern ist, darf fahren

In den Hot Rods sind Benzinmotoren verbaut. Schalten müssen die Insassen durch das Automatikgetriebe nicht. Ein Unfall sei bisher noch nicht passiert.

In jedem „Hot Rod“ ist Platz für eine Person, es besteht Helmpflicht. Wer mit den Flitzern fahren möchte, braucht einen Führerschein und muss nüchtern sein. „Das kontrollieren wir“, sagt Carucci. Viele Junggesellenabschiede buchen eine Tour bei Carucci. „Betrunken war da aber noch keiner“, erzählt er. Die Teilnehmer kommen nicht nur aus dem Stuttgarter Raum. „Wir haben im Umkreis von 100 Kilometern Kunden.“


Hot Rods

  • „Hot Rods“ sind nachgebaute Oldtimer im Kleinformat
  • Die Firma Wenckstern aus Norderstedt fertigt die Autos in Handarbeit
  • Auch Privatpersonen können „Hot Rods“ erwerben
  • Weitere Infos unter www.hotrod-fun.com/stuttgart
  • Bewertung
    11

Heute in Ihrer Tageszeitung

  • Waiblinger Kreiszeitung
  • Schorndorfer Nachrichten
  • Winnender Zeitung
  • Welzheimer Zeitung
Lust auf mehr?

Lesen Sie Ihre Zeitung immer und überall digital: Hier ePAPER-Angebote entdecken!