HSV-Patzer genutzt VfB schlägt Regensburg und klettert auf Rang zwei

, aktualisiert am 22.02.2020 - 15:25 Uhr
Spielmacher Daniel Didavi brachte den VfB gegen Regensburg mit einem direkt verwandelten Freistoß auf die Siegerstraße. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart.
Durch einen 2:0-Sieg gegen den SSV Jahn Regensburg hat der VfB Stuttgart seine starke Heimserie weiter ausgebaut und den zweiten Tabellenplatz erobert. Ein direkt verwandelter Freistoß von Daniel Didavi (58.) und der erste Saisontreffer von Gonzalo Castro (59.) sorgten am Samstagmittag vor 46.924 Zuschauern für den sechsten Stuttgarter Heimerfolg in Serie. Da der Hamburger SV parallel im Stadtderby gegen den FC St. Pauli eine 0:2-Niederlage hinnehmen musste, klettern die Schwaben auf einen direkten Aufstiegsrang. Spitzenreiter Bielefeld (44 Punkte) kann am Sonntag zuhause gegen Hannover 96 (13.30 Uhr) nachlegen.

Videobeweis sorgt für Aufregung - mal wieder

Vor denStuttgarter Treffern hatte der Videobeweis für die größten Aufreger gesorgt. Gleich zwei Tore - eins für den VfB und eins für Jahn - erkannte Schiedsrichter Harm Osmers zunächst an - und nach dem Sichten der TV-Bilder wieder ab. Zunächst hatte VfB-Mittelfeldspieler Orel Mangala mit einem Direktschuss von der Strafraumgrenze zwar ins rechte Toreck getroffen (19.). Der Aktion war aber ein Foul vorangegangen. Defensivspieler Atakan Karazor hatte nach der Ecke den Regensburger Max Besuschkow umgerissen.  Zu Beginn der zweiten Halbzeit landete der Ball nach einem Zweikampf zwischen dem Regensburger Kapitän Marco Grüttner und VfB-Torhüter Gregor Kobel zwar im Tor. Osmers entschied nach dem Videobeweis aber doch auf Foul. 

Gregor Kobel ist gegen Grüttner und Okoroji zur Stelle

Zu unpräzise, zu zögerlich, zu fehlerhaft - der VfB war lange nicht in der erhofften Aufstiegsform. Weil auch VfB-Spielgestalter Didavi seine Chancen zunächst nicht nutzte (31./35.), sorgten in der ersten Halbzeit nur die Treffer von St. Pauli im Stadtduell mit dem HSV für Jubel unter den Stuttgarter Anhängern. Einen Tag nach seinem 30. Geburtstag sorgte dann Didavi für die Führung des Favoriten. Der zweite Treffer fiel nach Vorlage des fehleranfälligen Silas Wamangituka. Die Chancen der Gäste durch den Kopfball von Grüttner in den Anfangsminuten sowie Chima Okoroji (68.) machte VfB-Torhüter Gregor Kobel mit starken Paraden zunichte. Andreas Albers verpasste spät den Anschluss für Regensburg (79.).


VfB Stuttgart - SSV Jahn Regensburg 2:0 (0:0)

Stuttgart: Kobel - Stenzel, Phillips, Karazor, Massimo - Endo, Mangala - Castro (82. Egloff), Didavi (86. Klement), Wamangituka (71. Churlinov) - Al Ghaddioui

Regensburg: Meyer - Saller (84. Wekesser), Nachreiner, Correia, Okoroji - Geipl, Besuschkow (76. Gimber), George, Seydel (65. Hein) - Grüttner, Albers

Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)

Tore: 1:0 Didavi (58.), 2:0 Castro (59.)

Zuschauer: 46.924

Gelbe Karten: Wamangituka (40.), Castro (49.), Al Ghaddioui (77.) / Saller (42.), Besuschkow (57.)

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