"Ich war schockiert" Gomez reagiert mit Unverständnis auf Platzverweis

Stuttgarts Mario Gomez geht nach einer gelb-roten Karte vom Platz. Foto: Sebastian Gollnow Foto: dpa

Stuttgart.
Der ehemalige Fußball-Nationalstürmer Mario Gomez hat auf seinen Platzverweis beim 2:2 des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg mit Unverständnis reagiert.

"Ich war schockiert auf dem Platz, ganz ehrlich. Ich habe beide Male nur auf den Ball geschaut", sagte der Torjäger am Sonntagabend. In der Schlussphase war der eingewechselte Angreifer von Schiedsrichter Deniz Aytekin binnen weniger Minuten zweimal verwarnt worden und hatte die Gelb-Rote Karte gesehen. Im ersten Moment habe er gedacht, dass sich der Schiedsrichter für eine Aussage von ihm nach dem 3:3 im Hinspiel bei den Freiburgern habe rächen wollen. "Es scheint, dass es keine Rache war, aber so habe ich es interpretiert, damit lag ich falsch", sagte Gomez.

Weinzierl: "Für mich ist es zweimal keine Gelbe Karte"

Auch VfB-Sportvorstand Michael Reschke erklärte nach dem Abpfiff, dass für ihn der Platzverweis "nicht nachvollziehbar" gewesen sei. Für Trainer Markus Weinzierl war die Gelb-Rote-Karte spielentscheidend: "Ich bin mir sicher, wenn wir zu elft sind, dass wir nicht so tief reingedrückt werden und dass die Situation so nicht entsteht", sagte der 44-Jährige. "Für mich ist es zweimal keine Gelbe Karte, also keine Gelb-Rote Karte."

Die abstiegsbedrohten Schwaben hatten den frühen Rückstand durch Janik Haberer (4. Minute) gedreht. Nach den beiden Treffern von Linksverteidiger Emiliano Insua (75.) und Spielmacher Daniel Didavi (83.) stand der Tabellen-16. nach zuvor vier Bundesliga-Niederlagen kurz vor einem wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Doch in der Nachspielzeit sicherte Stürmer Florian Niederlechner den Gästen aus Freiburg das Remis. "Die letzten fünf Minuten sind zum Vergessen", sagte Gomez.

Wie bereits beim 1:4 in München Wochenende zuvor stand der Stürmer auch gegen Freiburg nicht in der Startelf. Nach der Pause wurde er für Anastasios Donis eingewechselt. "Ich werde kein Problem daraus machen. Was ich als Letztes will, ist, dass Unruhe in der Mannschaft ist", sagte Gomez. "Es ist klar, dass die Situation für uns alle nicht schön ist."


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