Im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg Der VfB Stuttgart will den Relegationsplatz sichern

VfB-Interimstrainer Nico Willig. Foto: ZVW/Benjamin Büttner

Stuttgart. Im letzten regulären Heimspiel der Saison will der VfB Stuttgart mit einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg den Relegationsplatz sichern - und sich so ein weitere Partie vor seinen Fans verdienen. Sollten die Konkurrenten aus Nürnberg und Hannover patzen, könnte sich die Mannschaft von Interimstrainer Nico Willig gegen die „Wölfe“ sogar eine Niederlage erlauben.

Bei seinem Amtsantritt hatte der 38-jährige Fußballlehrer das Rennen um den Relegationspokal ausgerufen. „Und um den zu gewinnen, müssen wir erst einmal ins Finale einziehen“, sagte Willig am Donnerstag auf der Spieltagspressekonferenz. „Jetzt ist die Chance da, dieses Endspiel zu erreichen.“

Sehen Sie die komplette Pressekonferenz mit Nico Willig hier im Video:

Mit den Niedersachsen kommt auch Ex-VfB-Coach Bruno Labbadia, der die Schwaben vor sechs Jahren zum bislang letzten Mal in den Europapokal geführt hat, in die Mercedes-Benz-Arena. „Ich wünsche meinen Ex-Vereinen immer das Beste. Deswegen wünsche ich auch dem VfB das Beste für den Klassenerhalt“, sagte Labbadia vor dem Wiedersehen, „aber wir als VfL fahren natürlich nach Stuttgart, um unsere eigenen Ziele zu erreichen.“

Kapitän Christian Genter vor Rückkehr in die Startelf

Der gebürtige Darmstädter wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag in Wolfsburg nicht verlängern und will zum Ende seiner Amtszeit in der Autostadt unbedingt noch ins internationale Geschäft. Ganz andere Ziele hat sein alter Verein. Die Relegation soll vor dem letzten Spieltag gesichert werden. „Diesen Schritt wollen wir jetzt gehen“, sagte Willig und lobte den Tabellensiebten: „Sie haben sehr viele ballsichere Spieler in ihren Reihen. Hinzu kommt noch die individuelle Qualität. Ein sehr gutes Gesamtpaket.“ Im Falle einer Niederlage am Samstag (15.30 Uhr / ZVW-Liveticker) droht dem Traditionsclub aus Bad Cannstatt ein heißes Saisonfinale beim FC Schalke 04. 



Im Liga-Endspurt verzichten muss Nico Willig derweil auf die beiden Verletzten Andreas Beck (Meniskuseinriss) und Steven Zuber (Innenbandanriss) sowie den weiter rotgesperrten Santiago Ascacibar. Für Routinier Beck (Willig: „Ein schwerwiegender Ausfall für uns“) wird aller Voraussicht nach Kapitän Christian Gentner in die Startelf rücken. „Eine Mannschaft braucht einen Kapitän auf dem Platz deshalb ist die Wahrscheinlichkeit, dass er auf dem Platz stehen wird, sehr hoch“, so Nico Willig. Im Sturm könnte Mario Gomez, mit sieben Saisontoren immerhin der torgefährlichste Stürmer der Mannschaft, den Vorzug vor dem jungen Nicolas Gonzalez erhalten.

„Was wir gegen Gladbach gut hinbekommen haben, war in Berlin durchweg schlecht“

Die beiden Relegationsspiele um die Bundesliga steigen am 23. Und 27. Mai (Anpfiff: 20.30 Uhr). Im Hinspiel hätten die Stuttgarter, sollten sie den 16. Platz sichern, das Heimrecht. Der Relegationsteilnehmer aus der 2. Liga steht derweil ebenfalls noch nicht fest. Der 1. FC Köln steigt sicher direkt in die Bundesliga auf und dahinter kämpfen der SC Paderborn, der 1. FC Union Berlin und der Hamburger SV um den Aufstieg. Der 1. FC Heidenheim und der FC St. Pauli haben bereits einen deutlichen Rückstand auf die Spitzenteams - aber rechnerisch immer noch die Chance auf den 3. Platz.

Am Samstag hofft Nico Willig auf einen mutigeren Auftritt seiner Jungs als am letzten Samstag im Berliner Olympiastadion. Sein Matchplan in der Hauptstadt sei nicht aufgegangen, räumte der 38-Jährige selbstkritisch ein: „Was wir gegen Gladbach gut hinbekommen haben, war in Berlin durchweg schlecht.“ Am Ende stand eine klare und verdiente 1:3-Niederlage bei der Berliner Hertha. Der „letzte Schritt“ und die „letzte Überzeugung“ hätten gefehlt. Gegen Wolfsburg soll sich das jetzt ändern: „Ich hoffe, dass wir einige Signale ins Stadion transportieren, sodass wir Rückendeckung von den Zuschauern bekommen. Diese Saison ist immer noch zu retten. Aber das schaffen wir nur gemeinsam.“


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