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Jahresrückblick 2016 Januar

Waiblingen. Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Und nicht wenige werden ganz froh darüber sein. Auch wenn sich 2016 einen ganz besonders schlechten Ruf erarbeitet hat, wollen wir es an dieser Stelle nochmal Revue passieren lassen. Mit dem Blick auf den Rems-Murr-Kreis (Video) und auf die ganze Welt.

 

01.01. In der Neujahrsnacht gibt es am Kölner Hauptbahnhof zahlreiche Raubüberfälle und sexuelle Übergriffe auf Frauen. Die Täter sind überwiegend Nordafrikaner. Versäumnisse der Polizei und späte Berichterstattung werden massiv kritisiert.

04.01. Das US-Justizministerium verklagt den deutschen Autobauer VW und seine Töchter wegen der 2015 aufgedeckten Abgasaffäre. Das Unternehmen habe in 600 000 Autos eine illegale Software eingesetzt, um bei Abgastests zu betrügen.

12.01. «Gutmensch» ist das «Unwort des Jahres 2015». Mit dem Schlagwort wurden insbesondere Flüchtlingshelfer bedacht.

12.01. Ein islamistischer Selbstmordattentäter reißt im historischen Zentrum der türkischen Metropole Istanbul 13 Menschen in den Tod. Zwölf der Opfer sind deutsche Touristen. Der Täter soll zur Terrormiliz Islamischer Staat gehört haben.

16.01. Im Streit über die Flüchtlingskrise droht CSU-Chef Horst Seehofer der Bundesregierung mit einer Verfassungsklage. Sie müsse binnen 14 Tagen an den Grenzen wieder «rechtsstaatliche Verhältnisse» herstellen. Im Mai legt sein Kabinett die Drohung auf Eis.

20.01. Österreichs Regierung beschließt eine Obergrenze von 37 500 Asylbewerbern für 2016. Im Jahr 2015 gab es mehr als 88 000 Anträge.

20.01. Nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA war 2015 das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1890. Besonders heiß war es zum Beispiel in Mittelamerika und Südeuropa. 

28.01. Die ersten Asylbewerber in Deutschland erhalten Flüchtlingsausweise. Mit dem Dokument wollen die Behörden Probleme bei der Erfassung lösen und Missbrauch durch Mehrfachregistrierungen verhindern.

28.01. Die Deutsche Bank meldet für 2015 einen Rekordverlust von 6,8 Milliarden Euro. Gründe sind vor allem hohe Abschreibungen und Rückstellungen für Prozesse.

30.01. Angesichts des anhaltenden Flüchtlingszustroms sagt die AfD-Vorsitzende Frauke Petry, notfalls müsse die Polizei an der Grenze «auch von der Schusswaffe Gebrauch machen». Politiker anderer Parteien reagieren entsetzt.

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