Kernen-Stetten Acht Tipps für den Winterweinweg

Symbolbild. Foto: ZVW/Gaby Schneider (Archiv)

Kernen-Stetten.
Über die Stäffele auf die Kernener Weinberge steigen, einen Blick übers Remstal schweifen lassen und dabei ein Viertele genießen – das geht beim Winterweinweg in Stetten an diesem Wochenende. Am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Januar, veranstaltet die Gemeinde Kernen das Fest rund um die Yburg zum dritten Mal gemeinsam mit örtlichen Wengertern und Gastronomen. Was Besucher wissen müssen:

1. Wann geht’s los?

Um 14 Uhr starten am Samstag sowohl die Weingüter als auch die Gastronomen an vier Stationen ihren Verkauf. Bis 21 Uhr haben die Pavillons geöffnet. Weiter geht’s dann am Sonntag um 11 Uhr. Der Winterweinweg endet um 19 Uhr.

2. Wie kommen Sie dorthin?

Parkplätze stehen nur begrenzt zur Verfügung – am Parkplatz Weinstraße unterhalb der Glockenkelter und in der Ortsmitte. Das Ordnungsamt weist auf folgende Parkplätze hin: beim Sportplatz, im Hof der alten Schule in der Kirchstraße, in der Tiefgarage der Karl-Mauch-Sporthalle, an der Karl-Mauch-Schule sowie am Alten Friedhof. Die Gemeinde rät, aufgrund der begrenzten Parkplätze mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen: Von und nach Esslingen verkehrt der Expressbus X 20. Dieser fährt ebenfalls von und nach Waiblingen sowie die Linie 211. Von und nach Fellbach ist die Linie 212 unterwegs. Ausstieg ist an der Haltestelle „Stetten Diakonie“. Von dort aus geht es zu Fuß durch die Ortsmitte hoch zur Yburg.

3. Ist der Weg barrierefrei?

Weil eine der vier Stationen im vergangenen Jahr aufgrund der schlammigen Steige unter der Yburg nur schwer zu erreichen war, liegen in diesem Jahr alle Stände an geteerten Wegen. Festes Schuhwerk kann dennoch nicht schaden. Mit Kinderwagen und Rollstuhl sind die Stände theoretisch erreichbar, aber die Steigung könnte den Weg hinauf erschweren.

4. Was kostet ein Viertele?

Elf Weingüter schenken am Wochenende an vier Stationen aus. Ein Viertele kostet bei den meisten Winzern fünf Euro, ein Zehntele gibt’s für die Hälfte. Je nach Weinsorte und Weingut variieren die Preise aber. Die Weingläser werden verkauft. Eine Rückgabe der Gläser ist nicht möglich.

5. Wenn der Hunger kommt, gibt es ...

... eine große Auswahl an Gerichten. Neben der Wurst im Brötchen bieten die vier Gastronomen – einer an jeder Station – Maultaschen mit Kartoffelsalat, Kartoffelsuppe mit Schwarzwurst, Spinatkuchen, verschiedene Eintöpfe und Suppen, Schweinerücken im Brötchen und Semmelknödel an. Vegetarische Optionen gibt es zum Beispiel von den Maultaschen und der Kartoffelsuppe ebenfalls.

6. Was läuft musikalisch?

Es gibt Guggenmusik auf die Ohren: An diesem Samstag spielen von 14 Uhr an die Backnanger Lohkäs-Trampler und von 15.30 Uhr an die Großheppacher Bloggoischd’r. Die Gees-Musiker aus Nellmersbach spielen am Sonntag von 14 Uhr an.

7. Wo sind die Toiletten?

Wenn die Blase drückt, steht pro Genussstation jeweils ein Dixi-Klo bereit. Geöffnet für die Toilettennutzung ist aber auch die Glockenkelter im Tal – jedoch kostenpflichtig.

8. Was tun gegen die Kälte?

Die Pavillons und Zelte sind teilweise mit Heizstrahlern ausgestattet. Dick anziehen sollten sich die Besucher aber schon. Den Rest erledigt dann der Wein.

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