Korb Erweiterung der Urbanschule schreitet voran

Der Betonwürfel rechts wird die Mensa-Küche der Urbanschule beherbergen. Links arbeiten Bauarbeiter an den Durchbrüchen zum Altbau. Foto: ZVW/Gabriel Habermann

Korb. Seit fünf Monaten wird auf der Baustelle Urbanschule gearbeitet. Gemeinde und Architekten sind mit dem Baufortschritt sehr zufrieden. Bis zum Ende dieses Jahres soll der Rohbau des neuen Gebäudes stehen. Der Unterricht nach den Ferien im Altbau werde nicht übermäßig beeinträchtigt.

An zwei Stellen ist die nördliche Fassade des Schulgebäudes bereits durchbrochen. Hier sollen Übergänge zum Neubau entstehen. Dieser wächst zurzeit dort in die Höhe, wo bis vor kurzem Kinder über den oberen Pausenhof tobten und sich vor langer Zeit einmal ein Sportplatz befand. Die Bauarbeiter haben die Fassaden-Durchbrüche in den Ferien erledigt, während der Schulzeit wären sie auch „undenkbar“ gewesen, wie Joachim Kautz vom Korber Bauamt erklärt.

„Minimale Störungen sind natürlich da“

Nicht nur wegen des Lärms, sondern auch, weil sich hinter der Fassade der Schulflur erstreckt, den Kinder und Lehrer unweigerlich benutzen müssen. Bis zum zweiten Obergeschoss sollen die Verbindungsstellen zum Neubau noch in diesen Sommerferien hergestellt werden, ganz oben wird die Wand voraussichtlich in den Herbstferien aufgerissen. Die Durchbrüche werden zunächst mit sogenannten Staubwänden aus Holz gestopft – diese halten Baustellen-Staub, -Schutt und -Lärm draußen.

Wenn Mitte September der Unterricht wieder beginnt, sollen die Schüler weitestgehend unbeeinträchtigt sein: „Minimale Störungen sind natürlich da. Wir haben aber den Riesenvorteil, dass auf der Seite zur Baustelle hin gar keine Klassenzimmer sind“, sagt Joachim Kautz. Der Flur dient quasi als Puffer.

Der schwierige Teil ist geschafft: Die Arbeiten im Erdreich

Auf der Baustelle selbst zeichnen sich die Konturen des Neubaus bereits ab. Die zukünftige Mensa-Küche ragt bereits als Beton-Quader hervor. Sebastian Frerichs, Bauleiter des zuständigen Architektenbüros, ist zufrieden: „Wir haben den schwierigen Teil erledigt: Alles, was unten im Erdreich drin ist. Anschlüsse, Fundamentierung, und so weiter. Anfang, Mitte nächster Woche kommt die Bodenplatte. Dann wächst das Gebäude einfach nur noch nach oben, ohne große Herausforderungen.“ Bis zum Ende des Jahres soll der Rohbau des neuen Gebäudes stehen, dann beginnen der Innenausbau und die Fassadenarbeiten.

Anfang 2021 muss dann vermutlich die Schule geräumt werden, die Schüler ziehen unter anderem in den Neubau, die Sanierung des Altbaus beginnt.

Der Korber Hochbau-Chef Joachim Kautz kündigt an: „Der Bau wächst kontinuierlich, auch während der Schulzeit. Aber die Baumaßnahmen am Altgebäude finden dann nur noch in Absprache mit der Schule zu möglichst unterrichtsfreien Zeiten statt. Das ist das Ziel.“


Neubau

Ende März, also vor ziemlich genau fünf Monaten, wurde der Spatenstich bei der Erweiterung der Gemeinschaftsschule am Standort Urbanstraße (früher: Urbanschule) in Korb gefeiert. Ein zweiter Standort befindet sich in der Brucknerstraße (früher: Keplerschule).

Im Juli begannen die Rohbauarbeiten für den Neubau auf dem Pausenhof. 2021 soll der Altbau saniert werden.
Zum Schuljahr 2021/22 soll das Zwölf-Millionen-Projekt abgeschlossen sein.

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