LEA Ellwangen Wiedereingereister Asylbewerber nicht an Unruhen beteiligt

Symbolbild. Foto: ZVW/Gabriel Habermann

Ellwangen. Ein zunächst rückgeführter und nun wiedergekehrter Asylbewerber sorgt für Schlagzeilen. Er soll Hauptbeteiligter an den Vorkommnissen in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) Ellwangen im vergangenen Jahr gewesen sein. Polizei und Staatsanwaltschaft sagen aber: Dafür gibt es keine Hinweise.

In den letzten Tagen wurde in diversen Medien darüber berichtet, dass der wohl am 21. Dezember 2018 nach seiner im Juni letzten Jahres erfolgten Rückführung nach Italien wieder nach Deutschland eingereiste Asylbewerber Alassa M. einer der Hauptbeteiligten an den Vorkommnissen in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in Ellwangen im vergangenen Jahres war. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen und das Polizeipräsidium Aalen teilten nun mit, dass es darauf keine Hinweise gebe. "Gegen Herrn M. wurden weder nach dem Vorfall am 30. April 2018 noch nach dem Polizeieinsatz am 3. Mai 2018 ein Ermittlungsverfahren eingeleitet", heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Die zunächst gescheiterte Abschiebung eines Asylbewerbers aus Westafrika Ende April hatte bundesweit Aufmerksamkeit erregt. Polizisten sahen sich nach Angaben der Polizei durch eine Menge von rund 150 Flüchtlingen bedroht und zogen sich zurück. Erst ein Großeinsatz in der Landeserstaufnahme machte drei Tage später die Abschiebung möglich.

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