Leichtathletik So ist der Wilde Westen

Na, da würde ich auch gern mal langlaufen: Julia Hämmer und Hanna Klein im Thorpe Park. Marcel Fehr hat sich derweil zu den starken Männern mit den großes Tattoos getraut. Foto: ZVW

Seit einer Woche nun ist Marcel Fehr zusammen mit Hanna Klein und Julia Hämmer im Höhentrainingslager in Flagstaff/USA. Die drei Läufer der LG Limes-Rems haben schon viel trainiert und einiges erlebt. Was, das erzählt Marcel Fehr in seinem Blog – informativ, ironisch, immer lesenswert.

Die Probleme mit dem Jetlag sind mittlerweile gelöst, die drei haben sich schon etwas umgesehen und erkannt: hier sind alle so unglaublich freundlich.

„,How are you guys? Hope you have a great day“. Na, das ist mal nett. Wir wollten gerade antworten, als sich die Dame dem nächsten Kunden zuwendet und ebenfalls hofft, dass er einen genauso ‘great day’ hat, wie wir. An der Kasse ein superfreundlicher Mann und ,how are you guys, great you are shopping with us. Everything alright’. Wir haben unsere Antwort kaum ausgesprochen ,na - super great…’ als uns das Mädel, das uns die Einkaufstüten vollpackt, schon fragt: ,Hope you have a great day.’

Ok, ok, wir haben es kapiert. Wenn in Deutschland einer gute Laune an den Tag legt, dann ist er den anderen schon suspekt. Hier in den USA ist das inklusive – ohne Aufpreis.“

Marcel Fehr hat, während Hanna und Julia um den See laufen, im Fitnessstudio vorbeigeschaut – und war auch hier beeindruckt. „In den Raum mit den Hanteln traue ich mich kaum. Da stehen 120-kg-Hünen und stemmen Gewichte, die wir zu dritt nicht wegtragen können. Was da einer an Tätowierungen am Arm hat, würde bei mit für den ganzen Körper reichen. Falls ich mich getraue, einen dieser Hünen um ein Foto anzusprechen, werde ich das die nächsten Tage schicken. Ich denke, ich werde es mit ,how are you guys, have a great day’ versuchen.“

Zur amerikanischen Kultur gehört: „All you can eat“. Das wollen auch die drei Leichtathleten ausprobieren; aber nicht auf die „Fast-Food“-Tour, sondern selbstverständlich sportlergerecht. Das Ergebnis: „Mit drei halben Portionen (sprich: Langstrecklern) in ein Restaurant zu gehen, in dem man so viel essen kann, wie man will, das ist in etwa so, wie in den USA bei einem Tempolimit von etwa 100 km/h einen Sportwagen zu fahren.“

Wer mehr über die Erlebnisse der drei Leichtathleten erfahren will, kann die in unserem Blog verfolgen auf

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