Maffeo, Kabak und Pavard im Fokus VfB-Profis starten in die Trainingswoche

Stuttgart.
Mit einer öffentlichen Trainingseinheit sind die VfB-Profis am Dienstagnachmittag in die Trainingswoche vor dem kommenden Auswärtsspiel beim FC Bayern München gestartet. Unter den Augen von Sportvorstand Michael Reschke und Präsident Wolfgang Dietrich trainierten die Stuttgarter bei eisigen Minus 1 Grad vor rund 30 Kiebitzen.  Im Fokus stand neben Neuzugang Ozan Kabak und Innenverteidiger Benjamin Pavard, der mit Athletiktrainer Matthias Schiffers individuell arbeitete, vor allem Pablo Maffeo. Trainer Markus Weinzierl hatte am Sonntag die Leistungsbereitschaft des 21-jährigen Spaniers scharf kritisiert. Der Rechtsverteidiger mache "zu wenig" und müsse an seinen Grundlagen arbeiten, sagte Weinzierl. Und genau das machte der Zehn-Millionen-Mann, der vor der Saison von Manchester City nach Stuttgart kam, auch am Dienstag. Maffeo trainierte nicht mit der Mannschaft, sondern drehte abseits seiner Teamkollegen mit Athletiktrainer Thomas Barth Runden um die Trainingsplätze an der Mercedesstraße.

Was wird aus Pablo Maffeo?

Schon im Trainingslager in La Manga war der einstige Rekordtransfer der Stuttgarter negativ aufgefallen, verpasste wie seine Teamkollegen Donis und Sosa einen Termin. Zudem fremdelt der 21-Jährige immer noch mit seiner neuen sportlichen Heimat. Auch in der Mannschaft ist Maffeo wegen seines unprofessionellen Verhaltens und seiner fehlenden Leistungsbereitschaft offenbar nicht gut gelitten. In der Folge spielen die Verantwortlichen mit dem Gedanken, den jungen Spanier für ein halbes Jahr zu verleihen. "Es gibt ein paar Anfragen", bestätigte Sportvorstand Michael Reschke nach der Partie gegen Mainz, "aber es muss alles passen." Zuletzt soll der spanische Erstligist Betis Sevilla Interesse gezeigt haben.

Auf einen besseren Start in Stuttgart hofft der neue schwäbische Rekordtransfer Ozan Kabak. Für elf Millionen Euro kam der 18-jährige Innenverteidiger von Galatasaray Istanbul. Die Niederlage gegen Mainz verfolgte der Türke noch von der Tribüne aus, doch am kommenden Sonntag in München könnte er schon im Spieltagskader von Markus Weinzierl stehen. „Wir haben die Hoffnung, dass er uns schnell hilft“, sagt der VfB-Cheftrainer.

Auf dem Trainingsplatz standen auch die zuletzt angeschlagenen Daniel Didavi und Holger Badstuber. Beide trainierten über die volle Distanz mit ihren Teamkollegen.


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