Mario Gomez im vorläufigen WM-Kader Cacau: "Das hat er sich verdient"

Ex-Nationalstürmer Cacau beim WM-Experten-Talk von Zeitungsverlag und Kreissparkasse Waiblingen. Foto: Büttner / ZVW

Fellbach. VfB-Stürmer Mario Gomez steht im vorläufigen WM-Kader von Bundestrainer Joachim Löw und das freut den ehemaligen Nationalstürmer und Ex-VfB-Torjäger Cacau: „Mario hat sich die Nominierung verdient. Er bringt sehr viel Erfahrung und Torgefahr mit. Das braucht die Nationalmannschaft.“

„Ich hoffe auch, dass er dann auch im endgültigen Kader mit dabei ist“, sagte Cacau am Donnerstagabend am Rande des WM-Experten-Talks von Zeitungsverlag Waiblingen und Kreissparkasse Waiblingen in der Schwabenlandhalle in Fellbach.  Im Video: Cacau spricht im Interview über die WM-Chancen der DFB-Elf, Mario Gomez' Nominierung für den vorläufigen WM-Kader und die Europa-League-Chancen des VfB Stuttgart.

Der gebürtige Brasilianer hofft auf ein spannendes Turnier und glaubt an eine aus deutscher Sicht erfolgreiche WM. „Das Halbfinale ist drin", sagt Cacau und ergänzt mit einem Lächeln: "Solange sie im Achtelfinale nicht auf Brasilien treffen. Aber ich gehe davon aus, dass beide in ihrer Gruppe Erster werden und dann gehen sie sich zunächst aus dem Weg.“

Ein Halbfinale mit Deutschland, Brasilien, Spanien und Frankreich?

Im Halbfinale könnten sich die Wege der deutschen und der brasilianischen Elf dann aber kreuzen. "Ich wünsche mir ein Halbfinale mit Deutschland, Brasilien, Spanien und Frankreich", meint Cacau. "Das sind die Mannschaften, die bei dem Turnier eine gute Rolle spielen werden.“

Die DFB-Auswahl startet am 17. Juni in Moskau gegen Mexiko in die WM. Weitere Gruppengegner sind Schweden und Südkorea. Am 23. Mai fährt der DFB-Tross ins Trainingslager nach Südtirol. Bis zum 7. Juni bereitet sich die Nationalelf in Eppan auf die Weltmeisterschaft vor.

Bevor am 14. Juni das Turnier in Russland startet, steht aber noch das DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt auf dem Plan. Gewinnen die Bayern am Samstagabend (20 Uhr/ARD) gegen die Hessen, dann darf der VfB Stuttgart als Tabellensiebter der Bundesliga in der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League antreten.

Der VfB und die Chance auf die Europa League

Vor dem letzten Bundesliga-Spieltag, an dem der VfB überraschend deutlich den amtierenden Meister in der Allianz Arena mit 4:1 bezwang, hatte Cacau in einem Interview mit dem Nachrichtenportal t-online.de noch vor der Europa League gewarnt: "Das hört sich jetzt vielleicht hart an, aber ich hoffe, dass der VfB nicht auf einen Europa-League-Platz rutscht. Das wäre zu früh."

"Ich wünsche dem VfB, dass er in der nächsten Saison konstanter und ruhiger spielen kann, damit die nächsten Ziele des Vereins weiter verfolgt werden können. Die zusätzliche Belastung durch die Europa League könnte gefährlich werden", so der 37-Jährige vor einer Woche.

Der Eintracht aus Frankfurt wird der 23-malige Nationalspieler aber dennoch nicht die Daumen drücken: „Nein, ich bin da neutral. Aber mein Gedanke ist nach wie vor der gleiche. Der VfB befindet sich in einer guten Entwicklung. Sie sollen jetzt nicht den Fehler machen und falsche Erwartungen bei den Fans wecken.“

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