Masters of Dance Kristina Andreev tanzt in Pro-Sieben-Show

Tänzerin Kristina Andreev. Foto: Palmizi / ZVW

Winnenden. „Wer kennt mich schon?“, sagt Kristina Andreev über sich. Eine Tänzerin von vielen sei sie. Wie andere auch, suchte sie nach einem Wettbewerb, zu dem sie zugelassen wird, fand den Masters of Dance der TV-Senders Pro Sieben und kam tatsächlich so weit, dass sie in einer der ersten Sendungen der Reihe zu sehen sein wird.

Diese Woche am Donnerstag oder Freitag startet die erste Folge der Masters of Dance, in der das große Sieben bei Pro Sieben stattfindet. Alle Tänzerinnen und Tänzer, die das Bewerbungsverfahren überstanden haben, tanzen vor und werden von Tanzprofis angeschaut und – wenn sie Glück haben - in das Team eines Profis aufgenommen. Wenn nicht, ist die Show für sie vorbei. Kristina rechnet fest damit, dass sie in der ersten Sendung gar nicht zu sehen sein wird, erst in der zweiten. Wird sie dort ausgewählt, bleibt die 19-Jährige in der der Show.

Was du hier tanzt, sieht später ein großes Fernsehpublikum

Aber schon dorthin zu kommen, im Pro-Sieben-Studio in Köln vor Kameras zu tanzen und zu wissen: Was du hier zeigst, das sieht später ein großes Fernsehpublikum – das war ein enormer Schritt für Kristina. Sie stammt aus Lahr. Mit 14 wechselte sie von der Jazzgymnastik zum Tanz, zum Ballett, mit 18 suchte sie sich eine gute Akademie für Tanzpädagogik, schaute nach der Atmosphäre, nach Dozenten und nach erfolgreichen Absolventen, machte sich über Instagram kundig und wählte die Winnender Tanzakademie.

Seither lebt sie in der Stadt und studiert und trainiert täglich in der Akademie am Kronenplatz. Vesselin Minkov, der Akademieleiter, hält viel von seiner Studentin: „Sie macht sich in Worten so klein, aber sie ist schon sehr gut.“

Bei Minkov unterrichtet sie Teenies in der Tanzschule und Erwachsene im klassischen Ballett. Was die Tänzerin nicht ahnte bei ihrer Bewerbung: Ein Dozent der Winnender Akademie, der 41-jährige Jimmie Surles, mischt mit bei der Fernseh-Tanzshow, zwar nicht als Juror, aber als Choreograf für einen der Juroren.

Jimmie wird nicht mitentscheiden und wird auch nicht unbedingt auf dem TV-Bildschirm zu sehen sein, aber wird mit den Tanz-Kandidaten arbeiten. In Winnenden arbeiten die beiden bislang noch nicht zusammen. Aber es könnte passieren, dass sie in Köln bei der Show zusammenkommen – wenn Kristina weiterkäme.

Zur Bewerbung hat sie sich einen Youtube-Kanal aufgebaut

Jetzt zählt, dass sie überhaupt als Kandidatin akzeptiert wurde. „Ich habe mich beworben mit einem Video. Schnell habe ich mir einen Youtube-Kanal gemacht mit allen Videos, die ich hatte.“ Ihr war klar, dass sie in den Social Media präsent sein muss, wenn sie bei Pro Sieben ankommen möchte. Und sie wusste, dass sie bei der Bewerbung Rückhalt brauchte: „Mit der ganzen Familie bin ich nach Köln gefahren. Meine Mitschüler haben mich unterstützt und saßen im Publikum.“ Der Wettbewerb ist für sie ein bedeutender Schritt: „Ich glaube: Das kann meine komplette Zukunft verändern. Es eröffnet mir vielleicht die Möglichkeit, in die Tänzerwelt hineinzukommen, viele Kontakte zu knüpfen.“

Zufällig ist Jimmie Surles Choreograf für einige der Tänzer

Dozent Jimmie Surles lebt bereits in dieser Tänzerwelt, ist freischaffender Choreograf und Tänzer, hat unzählige Kontakte, trainiert und choreografiert mal hier, mal dort, kam gerade aus Solingen, als er sich zum Pressegespräch mit Kristina traf, hat seinen Hauptwohnsitz nach vielen Wechseln wieder in Stuttgart und arbeitet einmal die Woche mit Winnender Studenten.

Kristinas Weg geht vielleicht in die gleiche Richtung: Wenn sie weiterkommt bei Masters of Dance, wenn sie von einem der Master ins Team gewählt würde, wenn dieses Team besonders erfolgreich wäre, und wenn ... Aber das wird sich erst in den nächsten Wochen herausstellen.

Am Ende der Staffel bleibt ein von einem Master zusammengestelltes Team übrig. Aus diesem Team wählt der Master zwei aus, die um den Sieg tanzen. Der Sieger gewinnt 50 000 Euro. Und einen hohen Bekanntheitsgrad. Wie weit gelangt Kristina? Noch ist gar nichts ausgeschlossen.


Das Format "Masters of Dance"

In der neuen ProSieben-Tanz-Show „Masters of Dance“ suchen Choreografin Nikeata Thompson (38), Youtube-Megastar Julien Bam (29), Flying-Steps-Chef Vartan Bassil (42) und Weltmeister-Tanztrainer Dirk Heidemann (57) die besten Tänzer Deutschlands.

Bei Dirk Heidemann assistiert Jimmie Surles von der Akademie Minkov als Choreograf. Für ihn ist deshalb sicher, dass er über die ganze Produktionszeit hinweg dabei sein wird.

In der Show „Masters of Dance“ treten Tanz-Talente im direkten Vergleich gegeneinander an. Das Ziel: mindestens einen der vier Dance Master von sich überzeugen und in seine Company einziehen.

Einer der Masters ist Vartan Bassil von den Flying Steps, die 2017 bei den Konzerttagen Winnenden Furore machten.

Bei „Masters of Dance“ kämpfen die vier erfahrenen Dance-Master während der „Auditions“ um die besten Tanz-Talente und stellen sich ihre persönlichen Dance-Crews zusammen. Für eine dieser „Auditions“ ist Kristina Andreev zugelassen.

Die erste Sendung, wahrscheinlich noch ohne Kristina, ist für Donnerstag, 13. Dezember, 20.15 Uhr, auf ProSieben angekündigt.

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