Musik und Wein am Zeller-Platz Weinfest in Waiblingen hat sich fest etabliert

Gut besucht war das Weinfest auf dem Elsbeth-und-Hermann-Zeller-Platz. Foto: ZVW/Gabriel Habermann

Waiblingen. Das Weinfest auf dem Zeller-Platz, ein Kind der Heimattage, ist den Waiblingern sehr ans Herz gewachsen. Oberbürgermeister Andreas Hesky beglückwünschte die Besucher zu ihrer Entscheidung, mit einem Abstecher zum 6. Waiblingen Weinfestes auf dem Zeller-Platz ins Wochenende zu starten. Diese Entscheidung sei goldrichtig gewesen.

Bei brütender Hitze und strahlendem Sonnenschein fiel der Startschuss für die sechste Auflage einer Veranstaltung, die sich zu einem festen Bestandteil des Waiblinger Jahresprogramms entwickelt hat und nach Meinung Heskys nicht mehr wegzudenken sei. Als man im Rahmen der Heimattage das Weinfest aus der Taufe hob, sei viel Mut notwendig gewesen, das Risiko einzugehen und mitzumachen, erinnerte sich Hesky.

Weingüter und Gastronomen der ersten Stunde bei heute dabei

Umso erfreulicher sei es, dass die Weingüter und Gastronomen der ersten Stunde bis heute dabeigeblieben seien. Wein, so Hesky verbinde nicht nur die Remstalkommunen miteinander, sondern auch die Menschen, und mit einem Hinweis auf den wohlwollenden Wettergott lud er dazu ein, das womöglich letzte echte Sommerwochenende zu nutzen: „Und flanieren Sie am Sonntag durch die Talaue und lassen Sie das Wochenende dann hier ausklingen!

Musikalisch umrahmt wurde das Fest von der Band „Crazy Zoo“. Mit dem Rasenmäher quer durch die Geschichte der Rockmusik präsentierten die sechs Mann um Sängerin Carina von der Bühne herunter, das Nonnenkirchle im Rücken, ein energiegeladenes Programm, dem sich keiner der Besucher entziehen konnte. Die Band „Birds of a Feather“ begeisterte am Samstag mit eigenen Kompositionen und Coversongs, einem Stilmix zwischen Pop, Rock und Country Folk. Am Sonntag sorgte die Akustikrockband „MFG - Metzger, Fuhrmann, Golzem“ zunächst den ganzen Tag für Wohlfühlatmosphäre mit Hits wie „House of the rising Sun“ und „Lady in Black“.

Die Grundlagen für den Trinkgenuss lieferte das Restaurant Bachofer mit einem opulenten Menü, das ein Paprika-Mangosüppchen, Tai-Curry, Sauerbraten mit Pfifferlingknödeln und Schokoladen-Ingwercake umfasste. Wer es weniger habhaft mochte, für den standen Claudia Junker mit ihren „Kussmäulchen“-Maultaschen und „Dominiks Flammkuchen“ aus dem Holzbackofen bereit.

Wein-Tipps von Experten

Heiß war’s, und so empfahl Markus Escher, den Abend mit einem gut gekühlten Riesling, Weiß- oder Grauburgunder zu beginnen. Gegen später dann könne man gern zu einem Roten wechseln. Auch Susanne Haidle empfahl zum Einstieg einen Weißen, und zwar den „Stettener Pfeffer“-Riesling. Zum Ausklang des Abends schlug sie einen Spätburgunder vor. Marlene Häußermann verwies zum Einstieg ebenfalls auf die weißen Gewächsen - ihr Geheimtipp sei ein leichter Cabernet blanc - oder auch einen Blanc de Noir. Diese Art des Kelterns, räumte sie ein, sei derzeit gerade „a bissle in Mode“. Aber Moden hin, Moden her, hinter jedem guten Wein stehe auch eine gute Rebe, und auf die komme es an.“

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