Nach 0:0 im Hinspiel U19 des VfB kann gegen Wolfsburg ins Finale einziehen

Im Hinspiel gegen Wolfsburg war mehr drin für die Stuttgarter A-Jugend. Foto: ZVW/Danny Galm (Archiv)

Stuttgart/Großaspach.
Die Akteure auf dem Rasen sowie die beiden Trainer an der Seitenlinie waren sich nach Abpfiff des Halbfinal-Hinspiels um die deutsche U19-Meisterschaft zwischen dem VfB Stuttgart und dem VfL Wolfsburg einig: Die Schwaben hätten die Partie vor 1435 Zuschauern in der Großaspacher Mechatronik-Arena für sich entscheiden müssen - einzig die Tore fehlten. VfB-Trainer Daniel Teufel sagte nach dem 0:0 gegen den souveränen Meister der Nord/Nordost-Staffel gegenüber VfB-TV: "Meine Mannschaft war heute insgesamt total überlegen. Wir sind ein Stück weit enttäuscht über das Ergebnis, da wir die klar bessere Mannschaft waren", schwingt neben einem Hauch Frust vor allem viel Stolz über den Auftritt der jungen Wilden in der Stimme des Interimstrainers mit. 

Ganz anders die Stimmungslage auf Seiten der Gäste aus der VW-Stadt. Deren Trainer Thomas Reis gab ehrlich zu: "Damit, dass wir nach diesem Spielverlauf mit einem 0:0 ins Rückspiel gehen, haben wir schon einiges erreicht", wird er auf der Vereinshomepage zitiert. Seine Mannschaft, welche mit 80 Toren die gefährlichste Offensive aller A-Jugend-Mannschaften in Deutschland stellt, kam überhaupt nicht in die Partie und blieb vor allem im Spiel nach vorne unerwartet harmlos. "Stuttgart hat das gut gemacht und wir haben gebraucht, um uns zu lösen", sagte Reis. 

Dass die Schwaben die Partie dominierten und die Mannschaft mit dem deutlichen Chancenplus waren, sah auch der emsige Rechtsverteidiger Manuel Reutter: "Leider haben wir unsere Torchancen nicht genutzt, aber am Ende ist es trotzdem eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Es ist noch alles möglich", zieht der 17-Jährige nach dem Schlusspfiff Bilanz. Auch dem Trainer machte der Auftritt seiner Jungs "Hoffnung für das Rückspiel" am kommenden Montag (17 Uhr) im Wolfsburger AOK-Stadion: "Wir haben gesehen, dass wir mit dem VfL gut mithalten können und müssen nächstes Mal einfach unsere Chancen in Tore ummünzen", gibt der VfB-Coach die Marschroute vor.

Die Verantwortlichen des VfB sind sich darüber im Klaren, dass die Wolfsburger in ihrem Heimspiel nicht so zurückhaltend auftreten werden, wie dies am letzten Dienstag noch der Fall war. In 13 Heimspielen sind die "Wölfe" zu Hause ungeschlagen geblieben (12 Siege, ein Remis) und haben vor eigenem Publikum 44 Tore erzielt (3,38/Spiel). Auch der Trainer der Wolfsburger A-Jugend küdigte an, seine Mannschaft werde in wenigen Tagen ein anderes Gesicht zeigen: "Heute waren wir zu hektisch und haben ohne Mut gespielt. Im Rückspiel wollen wir den VfB dann von Beginn an beschäftigen", sagte Thomas Reis.

Nach dem Ergebnis der ersten Partie ist in jedem Fall für Spannung gesorgt. Die Chancen auf das Finale stehen 50:50 und somit wird sich wohl erst spät entscheiden, wer im Endspiel (02. Juni) auf den Sieger der Partie Dortmund gegen Schalke (Hinspiel: 2:2) trifft. "Wenn die Jungs ins Finale einziehen würden, wäre das eine Belohnung für die ganze Arbeit und ein Signal nach innen und außen, dass beim VfB Spieler mit hohem Potenzial aktiv sind", bekräftigte auch der ehemalige U19- und jetztige Chefcoach der Stuttgarter, Nico Willig, jüngst noch einmal die Bedeutung eines möglichen Meistertitels für den gesamten Verein. 


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