Nach 2:1-Sieg gegen RB Leipzig U19 des VfB krönt sich zum Pokalsieger

Die Stuttgarter Junioren jubeln. Foto: Jan Kuppert/Archivbild Foto: dpa

Potsdam.
Die A-Junioren des VfB Stuttgart haben den ersten von drei möglichen Titeln in dieser Saison eingefahren. Im Endspiel um den DFB-Pokal der A-Junioren setzte sich die Mannschaft von Interimstrainer Daniel Teufel mit 2:1(0:0) gegen RB Leipzig durch. Dabei war der Sieg gegen starke Sachsen vor 2512 Zuschauern im Potsdamer Karl-Liebknecht hart erkämpft und die "Jungen Wilden" konnten erst spät jubeln. Der diesjährige Pokalsieg ist der dritte Titelgewinn in diesem Wettbewerb für den schwäbischen Bundesligisten - zuletzt war dies dem VfB vor 18 Jahren gelungen.

Die Sachsen mit Coach Alexander Blessin begannen im ersten Durchgang druckvoll und gingen früh drauf. Da das Spiel insgesamt eher kampfbetont war und die Abwehrreihen auf beiden Seiten äußerst kompakt verteidigten, gingen die ersten zwanzig Minuten ohne nennenswerten Torschuss vorüber. Die ansonsten so offensivfreudigen Stuttgarter brauchten lange, um ins Spiel zu finden - hatten gegen Ende der ersten Halbzeit aber noch gute Gelegenheiten, um die Führung zu erzielen. Namentlich durch einen Kopfball von Angreifer Eric Hottmann (37.) sowie einen Distanzschuss des Waiblinger Leon Dajaku, der nur ans Außennetz ging (44.).
Die größte Torchance hatte jedoch RB Leipzig zu verbuchen. Angreifer Holm scheiterte abergleich zweimal: Erst am heraneilenden Kapitän Luca Mack und im Anschluss an einer überragenden Parade von VfB-Torhüter Sebastian Hornung (40.). So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden in die Halbzeit.

In den zweiten Durchgang starteten die Stuttgarter deutlich druckvoller und wurden prompt mit dem 1:0-Führungstreffer belohnt. Diesem war ein Eckball voraus gegangen, der von Leipzigs Torhüter Müller nicht ausreichend geklärt werden konnte. Der erst 16-jährige Lilian Egloff im Trikot des VfB schaltete am schnellsten und drischte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor (50.) - zu diesem Zeitpunkt eine durchaus schmeichelhafte Führung. Dieser Vorteil hatte jedoch nur sieben Minuten Bestand. Leipzig erhöhte sofort wieder den Druck und erzielte in der 57. Minute den verdienten Ausgleich. Über die rechte Seite vorbereitet, veredelte RB-Angreifer Mekonnen eine maßgeschneiderte Flanke per Kopf in die Maschen.

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem es hin- und herging und auf beiden Seiten Chancen entstanden. Wieder nur zehn Minuten nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war es erneut Lilian Egloff, der die 2:1-Führung für den VfB Stuttgart besorgte (67.). Nach toller Vorarbeit von Mittelfeldspieler Nick Bätzner ließ der jüngste Mann auf dem Platz dem Leipziger Keeper Müller keine Abwehrchance. In den letzten 20 Minuten stand die Stuttgarter Defensive extrem sicher und ließ gegen etwas druckvoller werdende Leipziger nichts wirklich Gefährliches mehr zu. In der Schlussphase hätten die VfB-Angreifer Dajaku (87.) und Hottmann (90.+3) das Spiel frühzeitig zugunsten der Schwaben entscheiden können, die Konter wurden jedoch nicht sauber zu Ende gespielt. So mussten die jungen Wilden am Ende noch einmal zittern, doch nach Abpfiff gab es grenzenlosen Jubel bei allen Verantwortlichen und Spielern auf dem Platz.

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