Nach Attacke auf Rollstuhlfahrer Polizisten erschießen Rottweiler in Aalen

Rottweiler, Symbolbild Foto: Pixabay License

Aalen-Wasseralfingen. 
Am Freitag (13.9.) haben zwei Polizisten einen aggressiven Rottweiler erschossen. Zuvor hatte der Besitzer des Rottweilers, ein 24-jähriger Querschnittsgelähmter, einen Notruf abgesetzt.

Wie die Polizei mitteilt, führte der Rollstuhlfahrer den Rottweiler zusammen mit einem Labrador gegen 12.15 Uhr beim Talschulzentrum aus. Als er mit den Hunden an einer Weide mit Kühen vorbeikamen, riss sich der Rottweiler los, um die Kühe zu jagen. Der 24-jährige Rollstuhlfahrer verlor dabei das Gleichgewicht und fiel aus seinem Rollstuhl. Bis zum Eintreffen der Polizei schaffte der 24-Jährige es zwar, den Rottweiler wieder festzumachen, den Polizisten gegenüber äußerte er jedoch, dass ihm der Hund zu groß und zu stark sei. Er könne den Hund kaum unter Kontrolle halten.

Der 24-Jährige schaffte es nicht, den Hund zu beruhigen

Während der 24-Jährige sich mit den Beamten darüber unterhielt, was er tun könnte, wurde der Rottweiler zunehmend aggressiver. Der 24-Jährige schaffte es nicht, den Hund zu beruhigen. Erneut kippte sein Rollstuhl. Der Rottweiler griff dern 24-Jährigen an und biss ihm ins Gesicht. Dabei verletzte der Hund den Rollstuhlfahrer so schwer, dass er ohnmächtig wurde. Anschließend ging der Hund auf die beiden Polizisten los, weshalb sie ihn erschossen. 

Ein Rettungsdienst versorgte den Rollstuhlfahrer und brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizeihundeführerstaffel hat die Ermittlungen aufgenommen.

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