Nach Kritik an Manager Reschke Muss Guido Buchwald den VfB-Aufsichtsrat verlassen?

Guido Buchwald wurde im Juli 2017 in das Gremium berufen. Foto: Büttner / ZVW

Stuttgart. Am Dienstagabend tagt turnusgemäß der Aufsichtsrat der VfB Stuttgart 1893 AG - und es könnte die letzte Sitzung für den Ehrenspielführer Guido Buchwald werden. Die Aufsichtsrats-Mitglieder werden heute Abend entscheiden, ob der 57-Jährige nach seiner scharfen Kritik an Michael Reschke das Gremium verlassen muss. 

Anfang November hatte der Weltmeister den Stuttgarter Sportvorstand Michael in einem Interview heftig kritisiert. "Einige Entscheidungen waren sicher unglücklich. Die Länge der Vertragsverlängerung mit Holger Badstuber war fragwürdig, die vorzeitige Verlängerung des Kontrakts mit (Ex-Trainer Tayfun, Anm.) Korkut zu diesem Zeitpunkt unnötig", sagte Buchwald gegenüber Sport1.

Buchwald weiter: "Beim VfB steht Reschke in der ersten Reihe, nicht mehr in der zweiten wie in seinen früheren Vereinen. Das ist natürlich eine Umstellung. Natürlich wäre ich immer bereit, mich mit Reschke auszutauschen. Momentan ist da aber leider nicht viel Kommunikation."

Präsident und Aufsichtratschef Wolfgang Dietrich reagierte verärgert und kündigte an, dass "dieser Vorgang" Gegenstand der nächsten Aufsichtsratssitzung Anfang Dezember sein werde. Wie die Bild-Zeitung berichtet, musste Buchwald bereits am vergangenen Mittwoch zum Rapport bei Dietrich antreten. Nun soll heute Abend die Entscheidung fallen.


Der Aufsichtsrat  der VfB Stuttgart 1893 AG

Der Aufsichtsrat der VfB Stuttgart 1893 AG besteht aus dem Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Dietrich, seinem stellvertretenden Vorsitzenden Wilfried Porth (Vorsitzender der Daimler AG) sowie Guido BuchwaldDr. Bernd GaiserHartmut Jenner (Vorsitzender der Kärcher SE & Co. KG), Hermann Ohlicher, Franz Reiner (Mercedes-Benz-Bank) und Dr. Bertram Sugg (Gründungsmitglied des OFC Courage in Gerlingen).

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