Trotz Pleite in Düsseldorf VfB-Trainer Markus Weinzierl bleibt im Amt

Darf vorerst weitermachen: VfB-Trainer Markus Weinzierl. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart. Nach intensiven Gesprächen am Sonntagabend und am Montagmorgen haben sich die Verantwortlichen des VfB Stuttgart darauf geeinigt, dass Cheftrainer Markus Weinzierl im Amt bleibt - zumindest vorerst. "Er wird heute das Training leiten, er wird auch in dieser Woche das Training leiten, und er wird gegen Leipzig auf der Bank sitzen", sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke.

Am Sonntagabend hatten die Schwaben 0:3 bei Fortuna Düsseldorf verloren und sich über weite Strecken nicht bundesligatauglich präsentiert. "Das war ein Rückschlag für uns alle", sagte Reschke.

"Es ist jetzt die Pflicht von jedem einzelnen Spieler, ein Mehr auf den Platz zu bringen", forderte der Sportchef, "unser aller Aufgabe ist es, die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Wir dürfen uns jetzt nicht selbst zerfleischen. Wir haben immer noch 13 Spiele und die realistische Chance, die Liga zu halten." Zu seiner Zukunft wollte sich der 60-Jährige nicht weiter äußern: "Meine persönliche Zukunft ist im Moment vollkommen uninteressant. Es geht nur um den VfB und die schwierige Situation, die wir zu meistern haben."

Als Tabellen-16. hat der VfB drei Punkte Rückstand auf den FC Augsburg, der den rettenden Rang 15 belegt. Aufgrund der sportlichen Krise und nur drei Siegen in 14 Partien unter Weinzierl wurde in den vergangenen Tagen schon über einen Nachfolger spekuliert. So kursierten rund um den Wasen bereits die Namen (Felix Magarth (65/zuletzt in China bei Shandong Luneng) und Markus Gisdol (49/zuletzt beim HSV). 

Der kicker brachte mit Co-Trainer Andreas Hinkel und/oder U-19-Coach Nico Willig auch eine Übergangslösung ins Spiel. Der 44 Jahre alte Weinzierl hatte nach dem siebten Spieltag die Nachfolge von Tayfun Korkut angetreten, die Talfahrt aber bislang nicht stoppen können.


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