Negativpreis "Goldener Geier" Verbraucher können unsinnige Verpackungen nominieren

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Waiblingen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat einen Negativpreis namens "Goldener Geier" für unsinnige Plastikverpackungen ins Leben gerufen. Der Verein ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, bei ihren Einkäufen entsprechende Produkte zu fotografieren - und damit deren Hersteller zu nominieren. 

Der Verpackungsmüll aus Plastik hat sich in den vergangenen 25 Jahren von 19 auf 37 kg pro Kopf und Jahr verdoppelt, heißt es in einer Pressemitteilung der DUH vom Mittwoch. Man habe sich deshalb dazu entschlossen, den Negativpreis "Goldener Geier" einzuführen, um auf den "alltäglichen Verpackungswahnsinn" hinzuweisen.

Und so funktioniert es: Jeder kann Fotos von unsinnigen Plastikverpackungen mit dem Hashtag #verpackungswahnsinn über die sozialen Medien einreichen. Aus den übermittelten Nominierungen will die DUH Mitte Juli 2019 die meist genannten Einweg-Verpackungen auswählen und diese öffentlich zur Abstimmung stellen. Dem Hersteller bzw. Händler, der am Ende "gewinnt", winkt neben dem Negativpreis eine Petition mit der Forderung, auf die umweltschädliche Verpackung zukünftig zu verzichten.

Mit dem "Goldenen Geier" möchte die DUH nach eigenen Aussagen "den Druck auf Handel, Hersteller und Politik erhöhen, dem Einweg-Irrsinn ein Ende zu bereiten."

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