Peking Unterwegs zur Chinesischen Mauer

Peking.
Die Fahrt zur Chinesischen Mauer beginnt mit einem abenteuerlichen Schlängeln durch die morgendliche Pekinger Rushhour. Unser Busfahrer kämpft sich mit unendlicher Geduld und Beharrlichkeit durch Massen von Autos, anderen Bussen, Mofafahrern, Radfahrern und Fußgängern.

Nachdem wir Peking endlich verlassen haben und uns der Chinesischen Mauer nähern, fahren wir durch ein Obstbaugebiet mit blühenden Bäumen. Die Hänge werden steiler und die Berge höher. Die Mauer kündigt sich uns durch die Zunahme an Grillplätzen, „Recreation Areas“ und vor allem Andenkenläden an. Wir verlassen unseren Bus und steigen in einen Shuttlebus um. Es geht heftig bergauf, die Mauer ist am Horizont zu sehen und auch der Sessellift, der die Touristen nach oben bringt. Für uns allerdings Fehlanzeige: Wir müssen die letzten ca. 200 Höhenmeter zu Fuß gehen!

Der Weg ist neu und sehr gut ausgebaut. Dass in China der Wert einer guten Kopie über dem des Originals liegt, zeigt sich in den (fast) perfekten Kunststoff-Nachbildungen von Baumstümpfen, die als wohlgetarnte Mülleimer den Wegesrand flankieren. Noch ahnen wir nicht in vollem Umfang die Beschwerlichkeit des Aufstiegs. Stufe für Stufe, gefühlt unzählbar viele, quälen wir uns den Berg hoch. Vollkommen durchgeschwitzt und außer Atem kommen wir oben an. Wunderbares Wetter und ein wunderbarer Blick entschädigen uns für die Mühe.

In den zwei Stunden, die uns zur Verfügung stehen, wollen wir möglichst weit auf der Mauer gehen. Vielleicht sogar den höchsten Punkt erreichen. Steile Treppen unterbrochen von Wachtürmen führen uns hinab und dann wieder (meistens!) hinauf. Wir erkennen die monumentale Ausgestaltung dieses Bauwerks und sind beeindruckt. Mit Fotoapparaten und Handys halten wir unzählige Momente vor der atemberaubenden Kulisse fest. Als besonders beliebtes Utensil erweist sich für die Schülerinnen und Schüler der „Selfiestick“, eine – vermutlich chinesische – Erfindung, die es ermöglicht, ohne umständliche Streckbewegungen zu fotografieren und gleichzeitig selbst auf dem Bild zu sein (siehe Foto).

Ganz nach oben schaffen wir es nicht, dafür ist die Zeit zu kurz. Es geht schnell und leichtfüßig den Berg hinab, vorbei an den Heerscharen von Händlern und zurück nach Peking.

Peking, Pingyao, Xian und Shanghai

Die Reise der Schüler des GBG dauert vom 29. März bis zum 18. April. Die Schüler werden die berühmtesten Sehenswürdigkeiten wie Sommerpalast, Himmelstempel und Chinesische Mauer in Peking besichtigen sowie einen Wohnhof und einen Shuanglin-Tempel in Pingyao. Bei uns bloggen sie über ihre Erfahrungen. Alle Blogeinträge finden Sie unter www.zvw.de/chinaaustausch

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