Pfingstferien Flugreisen: Was darf mit ins Handgepäck?

Symbolbild. Foto: Pixabay.com/Skitterphoto

Stuttgart. Mit dem letzten Schultag vor den Pfingstferien beginnt am Freitag die Reisezeit. Bis zu 50 000 Passagiere werden am Freitag am Stuttgarter Flughafen an- und abreisen. Urlauber müssen deshalb lange Wartezeiten an Schaltern und Kontrollstellen einplanen. Die Bundespolizei rät, mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen anzukommen. Damit die Sicherheitskontrolle zügig verläuft, weist sie außerdem auf die Handgepäcksbestimmungen hin. Aber was darf nochmal ins Handgepäck? Und wie muss ich meine Flüssigkeiten verpacken? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Wie groß darf das Handgepäck sein?

In der Regel darf ein Handgepäcksstück eine Größe von 55 x 40 x 20 Zentimetern nicht überschreiten. Wie groß und wie schwer das Handgepäck sein darf, entscheidet aber jede Fluggesellschaft für sich. Deshalb sollte man sich vor Reiseantritt auf der Homepage der Fluggesellschaft informieren.

Was darf nicht ins Handgepäck?

Im Handgepäck komplett verboten sind

  • Gewehre
  • Feuerwaffen
  • Betäubungsgeräte
  • spitze Gegenstände, scharfe Gegenstände und stumpfe Gegenstände, die als Schlagwaffe eingesetzt werden können
  • Werkzeuge
  • Sprengstoffe und Brandsätze
  • Sprays
  • Benzinfeuerzeuge

Welche Gegenstände genau darunter fallen, hat die Bundespolizei hier zusammengefasst. Flüssigkeiten dürfen nur eingeschränkt mitgenommen werden.

Warum darf ich nur eingeschränkt Flüssigkeiten mitnehmen?

Die Europäische Union hat im Jahr 2006 beschlossen, die Mitnahme von Flüssigkeiten an Bord von Flugzeugen zu beschränken. Im August hatten britische Behörden terroristische Anschläge verhindert, bei denen flüssiger Sprengstoff in Getränkeflaschen hätte eingesetzt werden sollen.

Was ist unter einer Flüssigkeit zu verstehen?

Flüssigkeiten, Gele und sogenannte Aerosolen dürfen nur beschränkt mitgenommen werden. Darunter versteht man alle Substanzen, die bei Raumtemperatur flüssig, zähflüssig, gelartig, cremig oder von ähnlicher Konsistenz sind. Neben Getränken und Kosmetika fallen deshalb zum Beispiel auch Aufstriche wie Marmelade und Honig, Weichkäse wie Camembert, Jogurt oder Öl unter die Bestimmungen. Aufstriche auf Broten als Proviant sind aber erlaubt. 

Im Zweifelsfall entscheidet das Kontrollpersonal am Flughafen über die Mitnahme. Von der Verordnung ausgenommen sind flüssige Medikamente und Spezialnahrung (wie zum Beispiel Babynahrung), die während der Reise gebraucht werden.

Wie verpacke ich meine Flüssigkeiten richtig?

Flüssigkeiten müssen in Behältnissen mit einem Fassungsvermögen von unter 100 Millilitern verpackt werden. Diese Behältnisse kommen wiederum in einen durchsichtigen Beutel, der nicht mehr als einen Liter fassen darf. Der Beutel muss wiederverschließbar sein. Prinzipiell darf der Beutel eine beliebige Anzahl an Gefäßen enthalten, muss aber vollständig verschlossen werden können. Jeder Fluggast darf nur einen Beutel mitnehmen.

Was kann ich tun, wenn ich erst am Flughafen merke, dass ich noch Verbotenes im Handgepäck habe?

Nicht erlaubte Gegenstände können bei der Flughafenwache für bis zu sechs Wochen gegen eine Gebühr von 6,50 Euro hinterlegt werden. Nach der Reise kann man sie dort rund um die Uhr wieder abholen.

  • Bewertung
    2

Heute in Ihrer Tageszeitung

  • Waiblinger Kreiszeitung
  • Schorndorfer Nachrichten
  • Winnender Zeitung
  • Welzheimer Zeitung
Lust auf mehr?

Lesen Sie Ihre Zeitung immer und überall digital: Hier ePAPER-Angebote entdecken!