Plüderhausen Der erste Weihnachtsmarkt wird geplant

Video: Markus Zink organisiert zurzeit den ersten Plüderhäuser Weihnachtsmarkt.

Plüderhausen. Plüderhausen soll seinen ersten Weihnachtsmarkt bekommen. Dieses Ziel hat sich Markus Zink gesetzt. Am ersten Adventssonntag sollen Besucher im Schlossweg und an der Kreuzung zur Brückenstraße flanieren. Vierzehn Standbetreiber haben sich bereits gemeldet, weitere sind willkommen.

Mit Weihnachtsmärkten hat Markus Zink bereits als Kind Erfahrungen gesammelt. Die Eltern hatten früher ein Ladengeschäft in Plüderhausen. In der Adventszeit ging’s mit dem passenden Sortiment auf Weihnachtsmärkte in der Umgebung, zum Beispiel nach Urbach, Rechberghausen oder den Gmünder Raum. Markus Zink war mit dabei und stand als Kind mit in den Buden.

Die Zeiten haben sich geändert, inzwischen betreibt die Familie das „Küferstüble“. Seit man die Wirtschaft hat, wurde jedes Jahr überlegt: Plüderhausen hat keinen Weihnachtsmarkt, erinnert sich der Gastwirtssohn. Vor rund zwei Monaten wurden diese Überlegungen konkreter. Warum nicht im Schlossweg in Richtung Kindergarten, an der Kreuzung und eventuell auf der Brücke einen Weihnachtsmarkt abhalten? Markus Zink verschweigt in dem Zusammenhang nicht, dass eine diesbezügliche Belebung des Umfelds auch der Gaststätte nützen könnte, wenngleich diese keinen Stand auf dem Weihnachtsmarkt plant.

Nicht das allzu Kommerzielle soll im Vordergrund stehen

Die Idee des Weihnachtsmarkts wurde im Internet kundgetan. Plüderhäuser Vereinen und Institutionen sowie den Schulen wurde ein Brief geschrieben. Vor rund vier Wochen gab’s einen Infoabend. „Er war ganz gut besucht“, sagt Markus Zink. Ein bisschen bange war’s dem Organisator schon, wie die Resonanz ausfallen würde. Aber das war nicht nötig. „Das Echo war sehr positiv.“ Wenn sich zehn Standbetreiber finden, dann machen wir’s, sagte sich Markus Zink. Vierzehn Stände wurden indes nachgefragt.

Geplant ist ein gemütlicher Markt mit viel Selbstgemachtem, nicht das allzu Kommerzielle soll im Vordergrund stehen. Da trifft es sich gut, dass die bereits angefragten Stände zum Beispiel mit Gebäck, Handarbeiten, Basteleien und Schnitzereien aufwarten wollen. Nicht nur Plüderhäuser, auch einige Auswärtige haben Interesse an einem Stand bekundet. So wurde Markus Zink beispielsweise in Winterbach auf den geplanten Weihnachtsmarkt angesprochen.

Noch Plätze frei

Als Standpreis soll nur weitergegeben werden, was die Gemeinde für Strom, Absperrungen und anderes in Rechnung stellt.

Für musikalische Unterstützung ist bereits gesorgt: Der Musikverein Gemeindekapelle wird zur Unterhaltung der Weihnachtsmarkt-Besucher aufspielen.

Noch können sich Standbetreiber anmelden

25 Stände wären beim ersten Plüderhäuser Weihnachtsmarkt am ersten Adventssonntag möglich. Es gibt also noch freie Kapazitäten. Wer mitmachen möchte, kann sich anmelden im Küferstüble in Plüderhausen, und zwar wochentags ab 17 Uhr unter 07181/ 482 4989. Anmeldeschluss ist am Mittwoch, 23. November.

Wer einen Stand beim Weihnachtsmarkt betreiben möchte, sollte kein gewerblicher Anbieter sein, sondern das als Privatperson tun. Der Weihnachtsmarkt ist als eintägiges Ereignis geplant und soll in der Zeit von 11 bis 18 Uhr stattfinden.

Mögliche Standbetreiber sollten einen Pavillon oder ein Zelt mitbringen. Auch die Beleuchtung sollte bedacht sein. Strom ist vorhanden.

Was sagt der Bürgermeister zum geplanten Weihnachtsmarkt? Er begrüßt die Initiative. „Wir sind gespannt. Es könnte eine Bereicherung werden“, sagt Andreas Schaffer.


Nikolaus gesucht

Kein Weihnachtsmarkt ohne Besuch des Nikolauses. So soll’s auch bei der Premiere des Weihnachtsmarkts in Plüderhausen sein.

Es wird noch ein Helfer gesucht, der ins Nikolaus-Kostüm schlüpfen möchte. Wer’s gern mal ausprobieren will, der kann sich bei Markus Zink im „Küferstüble“ melden.

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