Plüderhausen Viele Straßen sind in einem schlechten Zustand

Hat schon bessere Tage gesehen: Der Gehweg in der Nelkenstraße in Plüderhausen. Foto: ZVW/Gaby Schneider

Plüderhausen.
In Plüderhausen gibt es im Moment einige Straßen, die in einem schlechten Zustand sind. Teilweise wurden sie notdürftig geflickt, an vielen Stellen besteht aber Handlungsbedarf. Dafür muss die Gemeinde investieren – wo und wie viel, steht noch nicht fest.

„Das Thema könnten wir abendfüllend diskutieren“, sagte Bürgermeister Andreas Schaffer in einer vergangenen Sitzung des Technischen Ausschusses. Auf Antrag der FW-FD-Gemeinderatsfraktion stand ein Bericht zum Zustand der Gemeindestraßen auf der Agenda. „Wir haben aufgezeigt, wo wir momentan Brennpunkte sehen.“

Walkersbach: Schlaglöcher sollen bald ausgebessert werden

Besonders schlimm steht es laut dem Bauamt der Gemeinde um den Kirchweg und den Peter-Greiner-Weg in Walkersbach. Hier hat es laut Bauamtsleiter Ludwig Kern auch schon Hinweise von Anwohnern gegeben. „Im Kirchweg wollten wir die Schaftabdeckungen richten, mussten aber wegen Wasserrohrbrüchen abbrechen“, berichtet Ludwig Kern. Die schlimmsten Schlaglöcher wurden zwar behelfsmäßig befüllt, der Zustand ist dort aber nach wie vor nicht gut. Andreas Schaffer sagte zu, dass die Gemeinde die Schlaglöcher und die Erneuerung der Schächte bald angehen wird. „Wir haben Walkersbach auf dem Schirm“, verspricht er. „Im Kirchweg müssen wir dieses Jahr noch etwas machen.“

Auch in der Kerngemeinde gibt es einige Straßen, die starke Gebrauchsspuren aufweisen. So zum Beispiel die „Blumenstraßen“ wie die Nelkenstraße und die Rosenstraße. Der Grund für die starke Abnutzung dort sind mitunter einige Baumaßnahmen, die unweit des Gebiets umgesetzt wurden: Die Kreuzung Adelberger Straße/Wilhelm-Bahmüller-Straße wurde neu hergerichtet, die Mühlstraße Ost wurde erneuert und in der Tulpenstraße wurde ein Mehrfamilienhaus gebaut und Leitungen wurden verlegt.

Mittelfristig ist eine Instandsetzung der Straßen notwendig

Bei einigen der Maßnahmen bestand der Bedarf, Umleitungen einzurichten. „Dabei wurde auch der Bus teilweise über die Nelkenstraße und die Rosenstraße umgeleitet“, gibt Bauamtsleiter Kern Auskunft. Punktuelle Schäden, die durch die Umlegung der Busstrecke und den Baustellenverkehr entstanden sind, wurden laut Verwaltung bereits größtenteils beseitigt. Trotzdem berichtet das Bauamt: Mittelfristig ist eine Instandsetzung der Straßen notwendig.

Ebenfalls in einem schlechtem Zustand sind die Münzenhalde und die Thomas-Mann-Straße. Da dort sowieso die Wasserleitungen erneuert werden sollen, ist noch zu entscheiden, ob in diesem Zuge auch gleich der Straßenbelag saniert wird.

Insgesamt besteht noch Diskussionsbedarf

Wo die Gemeinde bei der Sanierung der Straßen Prioritäten setzt, ist noch nicht abschließend geklärt. Zuerst einmal muss der Haushalt für das nächste Jahr beschlossen werden. „Der große Bedarf in Walkersbach wurde auch von Seiten der Gemeinderäte angemeldet“, so Bürgermeister Andreas Schaffer. Insgesamt besteht noch Diskussionsbedarf.

Der Bauhof erfasst den Zustand der Straßen händisch. Eine „professionelle Erfassung“ der Straßenzustände stand im Frühjahr 2017 einmal zur Diskussion, wurde aber nicht weiter verfolgt. Eine automatische Erfassung kann laut Verwaltungschef Andreas Schaffer sehr teuer werden.

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