Premiere für Nico Schlotterbeck Weinstädter Profi für U-21-Nationalelf berufen

Der 1,91 Meter große Nico Schlotterbeck spielt in der Bundesliga für den SC Freiburg. Foto: Pressefoto Baumann

Freiburg/Weinstadt. Große Ehre für den Weinstädter Fußballprofi Nico Schlotterbeck: Der 19-jährige Abwehrspieler des SC Freiburg ist von Trainer Stefan Kuntz erstmals in den Kader der U-21-Nationalmannschaft berufen worden. Insgesamt hat Kuntz für die anstehenden Länderspiele gegen Griechenland (5. September/18.15 Uhr) und Wales (10. September/20 Uhr) 23 Spieler nominiert.

19 Akteure davon stehen vor ihrem Debüt, unter anderem Schlotterbeck, Dennis Geiger von der TSG 1899 Hoffenheim und Ridle Baku vom 1. FSV Mainz 05. "Wir stehen vor einem kompletten Neuanfang", sagt Stefan Kuntz, "Ich bin auf die vielen neuen Spieler gespannt und hoffe, sie können eine vergleichbare Entwicklung nehmen wie ihre Vorgänger in der U21."

Nach Stationen bei der SG Weinstadt, den Stuttgarter Kickers, dem VfR Aalen und dem Karlsruher SC landete Schlotterbeck 2017 in der Jugend des SC Freiburg. In der vergangegen Spielzeit feierte er sein Bundesliga-Debüt und verlängerte anschließend gemeinsam mit seinem älteren Bruder Keven (22) seinen Vertrag im Breisgau. Während Bruder Keven in dieser Saison für den 1. FC Union Berlin aufläuft (Leihe bis 2020), trägt Nico auch weiterhin das Trikot des SCF. In den bisherigen Saisonspielen gegen Main (3:0) und Paderborn (3:1) stand er beide Male über die volle Distanz auf dem Platz - und darf jetzt auf sein erstes Spiel für die U21 hoffen.  Gut zwei Monate nach dem verlorenen Europameisterschaftsfinale gegen Spanien startet die deutsche U-21-Nationalmannschaft den Neuaufbau. Ziel der neuen U21 ist die Qualifikation für die EM 2021 in Ungarn und Slowenien. Nach dem Auftakt in die Quali gegen Wales am 10. September sind Belgien, Bosnien-Herzegowina und Moldau weitere Gegner. 

Kuntz hatte allerdings bereits vor zu hohen Erwartungen an seine neue Mannschaft gewarnt. "Es ist ja kein Geheimnis, dass jetzt die Jahrgänge kommen, die mit ihren DFB-Junioren-Nationalmannschaften in der Vergangenheit eher nicht so erfolgreich waren", sagte der 56-Jährige ran.de.

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