Rangnick, Gisdol, Magath Bastelt der VfB im Hintergrund schon am Notfallplan?

VfB-Präsident Wolfgang Dietrich (li.) und Sportvorstand Michael Reschke. Foto: Galm / ZVW

Stuttgart.
Die Lage beim VfB Stuttgart spitzt sich immer weiter zu. Am Sonntag steht gegen Fortuna Düsseldorf (18 Uhr / Liveticker) das nächste wichtige Spiel im Abstiegskampf auf dem Programm. Ein Sieg ist für die Mannschaft und Trainer Markus Weinzierl eigentlich schon Pflicht. Andernfalls würde der Aufsteiger den Schwaben auf zehn Punkte enteilen.

Die Nerven liegen blank

Einen weiteren Trainerwechsel - Weinzierl hatte das Amt Anfang Oktober von Tayfun Korkut übernommen - wollen Präsident Wolfgang Dietrich und Sportvorstand Michael Reschke möglichst vermeiden. Klar ist aber auch: Die Nerven liegen blank. Das zeigte zuletzt der Eklat in einer Loge des Stadions nach dem 2:2 gegen Freiburg, der schlussendlich zum Rücktritt von Aufsichtsrat Guido Buchwald führte.

Sollte das Spiel beim Aufsteiger verloren werden, wackelt auch der Stuhl von Markus Weinzierl. Zwar hatte Reschke vor zwei Wochen in der TV-Sendung Sky 90 noch betont, dass „der Glaube in Markus Weinzierl“ da sei, doch dem großen Ziel Klassenverbleib werden die Macher an der Mercedesstraße alles unterordnen – und zur Not auch eine Drei-Trainer-Saison in Kauf nehmen.

Im Hintergrund sollen sich die Verantwortlichen bereits mit einem Notfallplan beschäftigen. Nach kicker-Informationen laufen hinter den Kulissen Gedankenspiele, in denen sich die Verantwortlichen mit möglichen Kandidaten wie Markus Gisdol oder Felix Magath beschäftigen. Beide Trainer sind aktuell ohne Job, haben eine Stuttgarter Vergangenheit und pflegen weiterhin Kontakt zu ihrem Ex-Klub. Der VfB kommentierte diese Gerüchte am Freitag nicht.

Rangnick ist lauf RB-Geschäftsführer Mintzlaff nicht zu haben

Auch der Name Ralf Rangnick soll rund um den Wasen schon gefallen sein. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung in ihrer Freitagsausgabe. Der gebürtige Backnanger hat den schwäbischen Traditionsclub vor 20 Jahren in der Saison 1998/99 schon einmal vor dem Abstieg bewahrt, steht aktuell aber noch bei RB Leipzig unter Vertrag.

Dort ist der 60-Jährige Trainer und Sportdirektor in Personalunion – und laut RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff muss sich der VfB erst gar nicht um Rangnick bemühen: „Wenn ich beim VfB etwas zu sagen hätte, würde ich es bei Ralf Rangnick versuchen“, sagte Mintzlaff in einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung, „Aber: Er ist nicht zu haben.“


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