Rastatt Sechs Jahre Haft nach Brandstiftung in Wohnhaus

Außenaufnahme des Landgerichts Baden-Baden mit einem Hinweisschild und dem Landeswappen von Baden-Württemberg. Foto: Uli Deck/Archivbild Foto: dpa

Baden-Baden.
Sechs Jahre Haft nach einem Wohnhausbrand in Rastatt: Das Landgericht Baden-Baden verurteilte am Montag einen 26-Jährigen wegen schwerer Brandstiftung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann am frühen Morgen des 18. September seine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im historischen Kern der Barockstadt angezündet hat (Az.: 2 KLs 202 Js 13353/18). Das Motiv wurde aufgrund widersprüchlicher Angaben auch im Laufe des Prozesses nicht ganz klar. Anscheinend war der Mann unzufrieden mit seiner Lebenssituation.

Wegen des Feuers mussten etwa 70 Be- und Anwohner das Brandhaus und umliegende Gebäude verlassen. Fünf Menschen wurden durch Rauchgas verletzt. Das Haus wurde völlig zerstört. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro. Der Angeklagte soll zwar einen Notruf abgesetzt haben; doch wenn nicht ein anderer Mann den Brand bemerkt hätte, wäre für die Bewohner jede Hilfe zu spät gekommen, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.

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