"Reifeprüfung" gegen Fürth Der VfB bekommt die Härte der 2. Liga zu spüren

Schwerstarbeit: Daniel Didavi und Co. bekamen gegen die SpVgg Greuther Fürth einiges auf Socken. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart.
Dem 2:0 (1:0)-Heimsieg des VfB Stuttgart über die SpVgg Greuther Fürth lag die wohl schwächste Saisonleistung der Schwaben zugrunde. "Die Fürther haben das heute richtig gut gemacht", lobte Rechtsverteidiger Pascal Stenzel den Gegner aus Franken. Die Leihgabe vom SC Freiburg sprach sogar von einer "Reifeprüfung, die wir am Ende auch bestanden haben." Sven Mislintat, der Sportdirektor der Schwaben, übte dagegen deutliche Kritik am Auftritt der Mannschaft und kündigte eine schonungslose Analyse an: "Wir müssen das Spiel knallhart analysieren und uns im Detail nochmal anschauen."

"Wir lassen uns noch zu sehr aus der Ruhe bringen"

Greuther Fürth spielte beim Tabellenführer munter mit und agierte äußerst offensivfreudig. "Wir wussten, was uns erwartet, haben jedoch häufig nicht die passende Lösung gefunden", sagte Stenzel. Daran schloss sich auch Mislintat an: "Wir lassen uns noch zu sehr aus der Ruhe bringen", monierte der 46-Jährige nach dem Abpfiff.

Der in Halbzeit eins verletzt ausgewechselte Torhüter Gregor Kobel lobte zwar die Moral seiner Mannschaft, sah jedoch auch große Schwächen im Spiel des VfB: "Wir sind heute lange nicht so dominant aufgetreten, wie das zuletzt noch der Fall war." Vor dem schweren Auswärtsspiel beim aktuell Tabellenzweiten Arminia Bielefeld forderte der Schlussmann deshalb "eine deutliche Leistungssteigerung." 

„Die 2. Liga ist hart, teilweise überhart“

Auch Trainer Tim Walter weiß, dass seine Mannschaft noch lange nicht am Limit spielt. „Nach dem frühen Tor haben wir gedacht, dass alles von alleine geht und wir haben weniger gearbeitet, sind weniger gelaufen“, bemängelte der Cheftrainer. Lob gab es hingegen für den Gegner: „Sie haben es hervorragend gemacht.“

So sah es auch Fürth-Trainer Stefan Leitl: „Wir haben ein sehr gutes Pressing gespielt und wenig Situationen zugelassen, in denen sich der VfB entfalten konnte.“ Mit einer aggressiven Spielweise raubten die Franken den Hausherren den Ball und die Lust am Spiel. „Die 2. Liga ist hart, teilweise überhart. Das haben wir heute zu spüren bekommen“, befand Tim Walter. Aber seine Mannschaft hielt dagegen und ging letztlich als Sieger vom Platz: „Das macht eine Spitzenmannschaft auch aus.“


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