Jetzt mal ehrlich: Interview mit Yannick Urbitsch vom TSV Nellmersbach

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Yannick, wieso hast du dich nach der langen Zeit in der Jugend bei der TSG Backnang für einen Wechsel nach Nellmersbach entschieden?

Die Verantwortlichen des TSV und der damalige Trainer, Ben Blümle, haben mich mit einem guten Vereins-Konzept überzeugt. Dazu kommt, dass mein langjähriger Kumpel Nik Höschele auch zum TSV wechselte. Ohne Niks Sprüche dreimal die Woche zu hören, würde ich wahrscheinlich nur halb so viel lachen.

Für Bezirksliga-Verhältnisse führt der TSV Nellmersbach mit dem TSV-Fanclub „A-Block“ eine sehr ausgeprägte Fankultur. Für dich als TSV-Spieler peinlich oder motivierend?

Mit unserem „A-Block“ haben wir einen der außergewöhnlichsten Fanclubs im ganzen Kreis. Das macht uns stolz! Wenn unsere Fans sonntags gegen die Trommel schlagen, bin ich bis in die Haarspitzen motiviert. Aber klar, der eine oder andere Spruch bringt uns Spieler dann doch hin und wieder zum Schmunzeln.

Du wohnst in Stuttgart und spielst in Nellmersbach Fußball. Wie passt das zusammen?

Aufgrund meines Studiums und meiner beruflichen Laufbahn bin ich nach Stuttgart gezogen. Und auch zum Feiern gibt es in Stuttgart ein paar entspannte Locations. Dafür nehme ich gerne den etwas längeren Weg nach Nellmersbach auf mich.

Nun spielst du schon deine dritte Saison beim TSV Nellmersbach in der Bezirksliga. Könntest du dir vorstellen, sportlich auch noch einen Schritt höher zu gehen?
Mich persönlich würde es eines Tages sehr reizen, in der Landesliga zu spielen. Das traue ich mir auch zu. Vielleicht klappt es ja mit dem TSV ... diese Saison ist noch viel möglich. Der Rest wird sich im Laufe der Zeit zeigen.

Wo würdest du am liebsten einmal hinreisen, und wen würdest du dorthin mitnehmen?

Aktuell bin ich eigentlich sehr erholt (lacht) Erst letzte Woche bin von einem zweiwöchigen Asien-Trip mit meiner Freundin zurückgekehrt. Mit dem Rucksack durch Thailand zu reisen, war schon länger mein Wunsch. Wenn ich mich aber für ein weiteres Reiseziel entscheiden müsste, dann würde ich meine Freundin oder ein paar gute Kumpels nehmen und eine Cabrio-Tour entlang der Westküste der USA machen.

Angenommen, du hörst mit dem Fußball auf, was würdest du stattdessen machen?

Tennisspielen wäre auch cool. Wichtig ist mir generell, überhaupt etwas zu tun, auch wenn es nur eine hitzige Runde Beer Pong am Wochenende ist (lacht).

In welchem Profifußballer erkennst du dich am ehesten wieder?
Schwierige Frage. Ich habe jetzt schon des Öfteren gehört, dass ich optisch Mario Götze ähnele (lacht). Auf dem Fußballplatz bin ich am liebsten einfach nur ich selber.

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