Rems-Murr-Kreis 1,8 Millionen Euro für Radschnellweg

Symbolbild. Foto: ZVW/Joachim Mogck

Rems-Murr-Kreis.
1,8 Millionen Euro stellt der Bund für die Planung des Radschnellwegs zwischen Schorndorf und Fellbach bereit. Das teilt die Schorndorfer Landtagsabgeordnete Petra Häffner (Grüne) mit: „Wenn alle an einem Strang ziehen, geht es mit dem Klimaschutz voran.“ Die Remstalstrecke zwischen Schorndorf und Fellbach ist eine von drei Radschnellwegen, die jetzt vom Bund gefördert werden.

Im Mai hatte sich Häffner in einem Schreiben ans Verkehrsministerium in Stuttgart gewandt mit der Bitte, den Antrag des Rems-Murr-Kreises auf Förderung des Radschnellwegs mit Priorität zu unterstützen. „Der Radschnellweg auf dieser Strecke bringt viele Vorteile, unter anderem bedeutet die Verlagerung der Pendlerströme auch Entlastung von B 29 und Remsbahn“, so Häffners Argumentation.

Im August 2019 hatte das Land den Förderantrag für die Planung von zwei Radschnellwegen beim Bundesverkehrsministerium gestellt. Neben dem Remstal-Radschnellweg soll es auch von Heilbronn über Neckarsulm bis nach Bad Wimpfen eine schnelle Radverbindung geben. Beide Anträge wurden nun mit einer Förderzusage von 75 Prozent bewilligt. Nun will Verkehrsminister Winfried Herrmann dafür sorgen, dass die Fördermittel zeitnah abgerufen werden. Für die Planung der schnellen Radverbindung sind neben dem Rems-Murr-Kreis auch das Land und die Stadt Waiblingen zuständig.

Der geplante Radschnellweg zwischen Fellbach und Schorndorf mit Gesamtkosten von gut zwei Millionen Euro ist knapp 22 Kilometer lang. Der Fördersatz liegt insgesamt bei 87,5 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Davon trägt der Bund 75 Prozent und das Land weitere 12,5 Prozent.

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