Rems-Murr-Kreis Etwa 60 Glatteis-Unfälle im Kreis

, aktualisiert am 07.01.2020 - 15:56 Uhr
Ein Auto muss nach einem Glatteisunfall in Beinstein (07.01.20) abgeschleppt werden. Foto: ZVW/Gabriel Habermann

Waiblingen.
Eine Vielzahl von Glätteunfällen hat sich am Dienstagmorgen im Rems-Murr-Kreis ereignet. Wie die Polizei mitteilt, wurden bis 10 Uhr etwa 60 glättebedingte Verkehrsunfälle registriert, bei denen Sachschaden in Höhe von rund 200 000 Euro entstand. "Glücklicherweise verliefen fast alle Unfälle ohne Personenschaden, sodass lediglich ein Leichtverletzter zu beklagen war", so die Polizei.

In Unfälle verwickelt waren auch zwei Fahrer von Streufahrzeugen. Ein 38-Jähriger war in Stetten mit einem Streufahrzeug einen Berg hinabgerutscht und gegen eine Mauer geprallt. In Haubersbronn beschädigte ein Streufahrzeug einen am Fahrbahnrand abgestellten Pkw.

Unfallursache war außerdem in mehreren Fällen zu schnelles Fahren. So kam ein 23-Jähriger mit einem Audi A6 in Burgstetten von der Straße ab und prallte gegen ein Hauseck, wobei 20 000 Euro Schaden entstanden. 10 000 Euro Schaden entstanden bei einem Unfall in Backnang. Auch hier war eine Autofahrerin zu schnell unterwegs gewesen und auf der glatten Straße gegen einen Pfosten gerutscht. Ihr Fiat war dann von dem Pfosten abgewiesen worden, hatte einen Linienbus gestreift und war anschließend gegen ein geparktes Fahrzeug geschleudert worden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für den Dienstagmorgen in der östlichen Hälfte des Rems-Murr-Kreises vor Frost gewarnt. Die Warnung war bis 10 Uhr gültig.

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