Rems-Murr-Kreis Live: Sturmtief Sabine: Schwere Sturmböen auch am Dienstag

, aktualisiert am 11.02.2020 - 16:51 Uhr

Rems-Murr-Kreis. Seit 2 Uhr Montag Früh an hat das Sturmtief Sabine den Süden des Landes und auch den Rems-Murr-Kreis erreicht. Lesen Sie hier alle aktuellen Entwicklungen.

16.49 Uhr: Der Kreis kam glimfplich davon

Bum-Bum-Bine“ nannte die Boulevard-Presse die deutsche Tennisspielerin Sabine Lisicki einst. Bei ihrer Namensvetterin, dem Sturmtief Sabine, war es am Ende nicht so viel „Bum“, wie die Prognosen hatten vermuten lassen. Der Rems-Murr-Kreis kam glimpflich davon.


13.04 Uhr: 17 Verletzte durch Sabine in Baden-Württemberg

Während sich Sturmtief "Sabine" langsam aus Baden-Württemberg verabschiedet, haben die Behörden eine erste Bilanz gezogen. Nach Angaben des Innenministeriums wurden bei dem Unwetter 17 Menschen verletzt, acht von ihnen schwer. Die Polizei rückte landesweit zu insgesamt rund 2400 Einsätzen aus.


12.16 Uhr: Stadtpark Schorndorf bleibt gesperrt

Der Schorndorfer Stadtwald bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Das teilte die Stadt am Dienstag auf Twitter mit. Sturmtief Sabine habe einige Schäden verursacht, die Aufräumarbeiten würden Tage dauern. Der Stadtpark war bereits am Montag gesperrt worden, da ein großer Baum drohte, umzukippen.


8.30 Uhr. Lage in BaWü entspannt
Nach dem turbulenten Montag hat sich die Lage in Baden-Württemberg entspannt. "Wir hatten noch etwa 60 Verkehrswarnmeldungen in der Nacht, dabei sind uns aber bislang keine größeren Schäden gemeldet worden", sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Dienstagmorgen der dpa. Dabei handle es sich hauptsächlich um einzelne Straßensperrungen, die noch andauerten. 


07.14 Uhr

Die S-Bahnen sind zwar nicht vom Sturm betroffen, allerdings sorgt nun eine Signalstörung für Verspätungen bei der S3. Das teilte der VVS soeben mit.


Dienstag, 11.02. - 07.09 Uhr: 100 Feuerwehreinsätze am Montag, S-Bahn fährt am Dienstag wieder planmäßig

Nach Angaben der Deutschen Bahn fahren Fernzüge und S-Bahnen nach dem Sturmtief nun wieder planmäßig. Es kommt weiter im Regionalverkehr zu erheblichen Einschränkungen, von diesen sei der Rems-Murr-Kreis und die Region Stuttgart jedoch aktuell nicht betroffen.

Laut einer Sprecherin des Landratsamtes hat es gestern im Rems-Murr-Kreis insgesamt 100 Feuerwehreinsätze wegen des Sturmtiefs gegeben. 27 Feuerwehren waren im Einsatz.


17.21 Uhr: Regulärer Schulbetrieb am Dienstag

Das Kultusministerium geht aufgrund der DWD-Prognosen davon aus, dass morgen ein regulärer Schulbetrieb möglich ist. Sollten auf dem Schulweg weiter "besondere Umstände" vorliegen, können Eltern ihre Kinder befreien. Sie sollten dann die Schule informieren.


16.54 Uhr: Schwere Sturmböen auch am Dienstag

Noch bis Dienstagmorgen um 5 Uhr warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor schweren Sturmböen. Es gilt nun nur noch die Warnstufe zwei. Es kann jedoch weiterhin gefährlich werden. Es können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden, so der DWD. "Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände".


16.40 Uhr: 230 Unwettereinsätze in Ludwigsburg und Böblingen

230 Unwettereinsätze hat die Polizei in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen registriert. Nahezu alle Kommunen waren betroffen. In den meisten Fällen mussten die Feuerwehren umgestürzte Bäume oder große Äste von den Straßen entfernen. In Weissach wurden zwei Passanten von umherfliegenden Gegenständen getroffen und verletzt. Eine Schule im Ellental in Bietigheim-Bissingen musste geschlossen bleiben, da durch herabstürzende Teile eines Hochhaus-Flachdachs kein sicherer Schulweg mehr gewährleistet werden konnte. Die B27 bei Bietigheim-Bissingen muss voraussichtlich noch bis Dienstagnachmittag gesperrt werden. Hier drohen größere Teile der Verkleidung eines Gebäudes abzustürzen. Wegen des anhaltend starken Windes konnte die Fassade noch nicht gesichert werden.


16.15 Uhr: Mehrere Straßen in Richtung Esslingen gesperrt

Mehrere Straßen an der Kreisgrenze zu Esslingen mussten am Montag wegen des Sturmtiefs gesperrt werden. Die Feuerwehr entfernte einen Baum zwischen Baltmannsweiler und Weinstadt-Baach. Zwischen Aichwald-Schanbach und Strümpfelbach drohte ein Baum auf die Straße zu stürzen.


15.51 Uhr: Fliegender Bauzaun beschädigt Pkw
Ein Baustellenzaun hat am Morgen in Endersbach einen Mercedes beschädigt. Das gab die Polizei am Nachmittag in einer Pressemitteilung bekannt. Der Zaun war durch den Sturm auf die Schorndorfer Straße geweht worden und hatte dort den vorbeifahrenden Mercedes gestreift. Es enstanden 4 000 Euro Schaden.


15.26 Uhr: Probleme bei der Briefzustellung
In einigen Teilen des Rems-Murr-Kreises wurden Briefe heute nur verzögert ausgeliefert. In anderen Bereichen wurden gar keine Briefe zugestellt. "Unser oberstes Gebot war heute: Wenn Leib und Leben gefährdet sein könnten, schicken wir niemanden raus", teilte der Pressesprecher der Deutsche Post DHL Group, Marc Mombauer, auf Anfrage mit.


15 Uhr: Fernverkehr wieder angelaufen, manche Strecken Im Schwarzwald und Bodenseeregion nicht befahrbar
Der Zugverkehr in Baden-Württemberg ist zwar wieder angelaufen, aber nach Meldung der Deutschen Bahn weiterhin sehr stark eingeschränkt. Einige ICE-Züge  verkehren auf den Strecken Mannheim – Stuttgart – Ulm und Mannheim – Basel. Erste Züge im Nahverkehr sind wieder unterwegs.  Je nach Witterungsbedingungen verändere sich die aktuelle Lage, so die Deutsche Bahn in einer Pressemitteilung, verlässlichen Aussagen könnten nicht zum Fahrplan getroffen werden.  Einige Strecken im Schwarzwald und in der Region Bodensee seien aktuell jedoch nicht befahrbar.


​​​​14.30 Uhr: Ein Drittel der Schüler nicht in der Schule
Im Limes-Gymnasium in Welzheim fehlten rund ein Drittel der Schüler, wie Schulleiter Frithjof Stephan auf Nachfrage meldet. Auch im Lessing-Gymnasium fehlten heute wetterbedingt Schüler. Die Unsicherheit vieler Eltern und Schulen angesichts der schwammigen Anweisung aus dem Kultusministerium war laut Staatlichem Schulamt hoch. Das Kultusministerium hatte im Vorfeld des Sturms verlauten lassen, Eltern können selber entscheiden, ob ihre Kinder zur Schule gingen. In Bayern oder NRW wurden Schulen und auch Kindertagesstätten dagegen geschlossen. 


13.40 Uhr: Stadtpark Schorndorf gesperrt
Im Stadtpark droht ein großer Baum umzukippen, dieser wird jetzt gefällt. Das meldet die Stadt Schorndorf auf ihrer Webseite. Der Stadtpark wird teilweise gesperrt. Die Stadtverwaltung weist eindringlich darauf hin, abgesperrte Bereiche unbedingt zu meiden.


13.30 Uhr: Warnstufe 3
Für den Rems-Murr-Kreis gilt nur noch die Warnstufe 3 (orange) vor Sturm/Orkan. Das meldet die Unwetterzentrale. Allerdings bedeutet das immer noch Windgeschwindigkeiten von 70 bis 100 Stundenkilomter. Die Warnung gilt auch noch bis Dienstag, 11.2.2020. 24 Uhr. 


13.20 Uhr: Müllabfuhr verschoben
Die Abfallwirtschaft Rems-Murr verschiebt die für heute angedachte Müllabholungen wegen der starker Sturmböen. Betroffen sind die Abfuhren von Rest- und Biomüll in Fellbach, Kernen, Korb, Waiblingen und Weinstadt. Ebenso die Sperrmüllabfuhren sowie die Abholungen von Elektroaltgeräten und Metallschrott. Laut dem zuständigen Entsorger ist das Risiko für Mensch und Maschine momentan zu hoch. Die aktuellen Planungen sehen vor, dass die Fahrzeuge ab Dienstag, 11. Februar wieder unterwegs sein werden. Die Abfuhren verschieben sich um einen Tag nach hinten, werden aber nach Angaben der AWB auf alle Fälle durchgeführt.


12.45 Uhr: Wochenmarkt in Schorndorf abgesagt
Nachdem der Deutsche Wetterdienst auch für den morgigen Dienstag, 11. Februar, vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 85 Stundenkilometern warnt, hat sich die Stadtverwaltung Schorndorf entschlossen, den Wochenmarkt aus Sicherheitsgründen abzusagen. Die Marktbeschicker werden informiert.


12.08 Uhr: Unwetterwarnung Orkanböen und schweres Gewitter
Für Backnang wurde erneut eine Unwetter-Warnung vom DWD herausgegeben. Bis 13 Uhr sei zusätzlichen zu den Orkanböen mit schweren Gewittern zu rechnen.


12 Uhr: S-Bahnen fahren im 30-Minuten-Takt
Der VVS meldet, dass die S-Bahnen der Linien S1, S2, S3, S4, S5 und S6 wieder fahren, allerdings erstmal als Langzüge und nur im 30-Minuten-Takt. Auch die U1 fährt wieder.


11.45 Uhr: Einsätze in Stuttgart
Das Sturmtief Sabine hat in der Nacht auf Montag sowie im Laufe des Tages über 100 Einsätze der Stuttgarter Polizei ausgelöst. Bereits in den frühen Montagmorgenstunden wehten die Böen beispielsweise Sperrmüll und Gelbe Säcke auf Fahrbahnen und gegen geparkte Autos. Abgeknickte Äste sowie Bäume blockierten Straßen und beschädigten Fahrzeuge. Gegen 7.30 Uhr knickte ein rund acht Meter langer Ast auf zwei geparkte Autos. Ein Blechdach einer Garage drohte abzustürzen. Teile des Dachs hatten bereits einen geparkten BMW sowie einen Mercedes beschädigt. Wetterbedingt fielen im Stadtgebiet mehr als 15 Ampeln aus. Bislang kam es offenbar lediglich zu Sachschäden. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten sind derzeit noch im Gange. 


11.30 Uhr: Ein Drittel der Flüge fällt aus / Bahn weiterhin mit Störungen
Der Flughafen Stuttgart annulliert wetterbedingt weitere Flüge. Rund ein Drittel der angesetzten Flüge fällt heute aus: 103 (54 Starts, 49 Landungen) von 304 geplanten Bewegungen sind annulliert. Das meldete der Flughafen via Twitter:

Die Deutsche Bahn meldet weiterhin Beeinträchtigungen und Zugausfälle. In Bayern und Baden-Württemberg sei bis auf Weiteres aufgrund der Witterungsbedingungen noch kein Fernverkehr möglich.


11.06 Uhr: Hauk warnt vor Betreten der Wälder

Baden-Württembergs Forstminister Peter Hauk (CDU) warnt angesichts des Sturm- und Orkantiefs "Sabine" vor Risiken im Wald. "Wer jetzt die Wälder betritt, begibt sich in Lebensgefahr", sagte Hauk laut dpa am Montag.


10.25 Uhr: Sturmwarnungen verlängert

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wütet Sabine noch länger als ursprünglich angenommen im Rems-Murr-Kreis. Die Warnung vor orkanartigen Böen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 120 Stundenkilometern wurde vorläufig bis 15 Uhr verlängert. Bis Diesntag, 18 Uhr gilt nach aktuellem Stand die Warnung vor teils schweren Sturmböen.


9.50 Uhr: Auch die Stadtbahn macht Probleme / Keine S-Bahn vor dem Mittag

Nicht nur mit der S-Bahn ist es momentan unmöglich, vom Kreis nach Stuttgart zu kommen. Nun ist offenbar auch die Stadtbahn der Linie U1 beeinträchtigt, die normalerweise von Fellbach aus in Richtung Stuttgart-Vaihingen fährt. Das sei an der Haltestelle Lutherkirche durchgesagt worden, schreibt unser Reporter vor Ort. Fahrgästen wird geraten, auf den Bus auszuweichen.

Der Bus scheint momentan das einzig zuverlässige öffentliche Verkehrsmittel zu sein. Wie der VVS mitteilte, werden vor dem Mittag voraussichtlich keine Fahrten im S-Bahn-Netz stattfinden. Auch auf eine Freigabe des regionalen Zugverkehrs warten die Fahrgäste weiterhin vergeblich.


9.30 Uhr: Infos zum umgestürzten Baum auf Wohnwagen
Die Polizei hat nun Einzelheiten zum umgestürzten Baum geliefert, der bei Kaiserbach-Mönchhof auf einen Wohnwagen gefallen war. Die große Tanne fiel gegen 5.40 Uhr auf den Wohnwagen. Der Camper wurde im Heckbereich eingedrückt, wobei auch die Eingangstüre verklemmte. Die alarmierte Feuerwehr musste diese öffnen und konnte so das Ehepaar, dass noch im Wohnwagen war, befreien. Die Ehefrau wurde vom Rettungsdienst vorsorglich vermutlich infolge eines Schocks in ein Krankenhaus verbracht. Der Ehemann blieb unverletzt.


9 Uhr: Baum auf Haus
In Winterbach stürzte durch den Sturm eine große Tanne auf ein Wohnhaus. Das Haus wurde schwer beschädigt, Personen glücklicherweise nicht.
 


8.40 Uhr: Orkanböen über 170 km/h auf dem Feldberg
Orkantief "Sabine" hat es auf dem Feldberg im Schwarzwald mit Böen von mehr als 170 Stundenkilometern stürmen lassen. Um 7.00 Uhr am Montagmorgen seien dort 177 Stundenkilometer registriert worden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Auch auf dem Brocken im Harz stürmte es heftig: Dort gab es um 4.00 Uhr Böen mit 171 Stundenkilometern. Bei Stürmen wie "Sabine" werden meist auf den Bergen die Spitzengeschwindigkeiten gemessen.

Das Orkantief soll noch stundenlang weiter stürmen: Die stärksten Böen und teils auch Starkregen erwarten die Meteorologen jetzt für den Süden. Für die komplette Südhälfte Deutschlands gilt laut DWD die zweithöchste Unwetterwarnstufe, für einige Regionen in Baden-Württemberg und Bayern die höchste.

Im Rems-Murr-Kreis gilt laut Unwetterwarnzentrale nach wie vor die zweithöchste Unwetterwarnstufe, Stufe Rot. 


8.30 Uhr: Zwischenbilanz der Polizei 
Das Orkantief Sabine erreichte ab etwa 1 Uhr den Bereich des Polizeipräsidiums Aalen. Ab 2 Uhr wurden bis zum Morgen erwartungsgemäß hauptsächlich umgestürzte Bäume, Bauzäune, Werbeschilder und sonstige umhergeflogene Gegenstände gemeldet. Zwischen 1 Uhr und 8 Uhr gingen rund 130 Notrufe beim Führungs- und Lagezentrum ein. Mehrere Pkw wurden durch umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste beschädigt. Teilweise wurden auch Dächer in Mitleidenschaft gezogen. Mitunter entstanden Behinderungen durch querliegende Bäume auf Straßen. Diese wurden hauptsächlich durch Einsatzkräfte der Feuerwehren, Straßenmeistereien sowie Bauhöfen beiseite geräumt. Zu außergewöhnlichen Schadensereignissen kam es bislang nicht. Auch wurden bis 8 Uhr keine Personen verletzt.

Wegen des Orkantiefs "Sabine" ist die baden-württembergische Polizei nach Angaben des Lagezentrums im Innenministerium zwar Hunderte Male ausgerückt, größere Schäden wurden zunächst aber nicht bekannt. "Wir haben bis gegen 4.00 Uhr morgens insgesamt 420 Einsätze gezählt", sagte ein Sprecher im Lagezentrum am Montagmorgen. "Aber noch ist alles glimpflich verlaufen." Mehrere Bundesstraßen seien gesperrt worden, Dutzende Bäume stürzten um. Schwerer verletzt wurde demnach bislang niemand. "Sabine" war vom frühen Morgen an mit teilweise orkanartiger Kraft über Baden-Württemberg gezogen.


8 Uhr: Bahnen fahren frühestens ab 10 Uhr
 ​​Die S-Bahn Stuttgart hat ihren Betrieb doch noch nicht aufgenommen. Die Erkundungsfahrten hätten zu viele Schäden ergeben und es werde mehr Zeit für Reparaturen benötigt. Die Betriebsaufnahme wird auf Sicherheitsgründen auf mindestes 10 Uhr verschoben, teilte das Unternehmen über Twitter mit. Auch Go-Ahead meldet, dass sie den Betrieb erst gegen 11 Uhr aufnehmen können.

Die Reisenden nehmen es laut Reporter vor Ort erstaunlich gelassen. Zumindest am Bahnhof Schorndorf. Niemand schimpft. Einige versuchen, via Handy Ersatzverkehr zu organisieren. Man habe den Eindruck, so unser Reporter, die Leute waren auf einen schwierigen Morgen vorbereitet und akzeptieren die Lage als höhere Gewalt. Vollkommen andere Stimmung als sonst bei Bahnchaos.


7.30 Uhr: Umgefallene Bäume blockieren Straßen
Auf einem Parkplatz zwischen Kaisersbach-Mönchhof und Schullandheim Mönchhof fiel ein Baum neben ein Wohnmobil. Glücklicherweise wurde laut Polizei niemand verletzt. Auch an mehreren anderen Stellen fielen Bäume um und blockieren Straßen. Von Großdeinbach Richtung Schwäbisch Gmünd ist die Strecke momentan komplett gesperrt. In Weiler zum Stein befreit die Feuerwehr gerade die Straßen von umgestürzten Bäumen. Auch in Richtung Ebnisee sind Bäume umgestürzt, die Räumungsaktionen sind im vollen Gange. 


7 Uhr: S-Bahn-Betrieb erst ab 8 Uhr.
Die S-Bahn Stuttgart gab noch am Vorabend bekannt, dass der S-Bahn Betrieb am Montag zwischen 1 Uhr und 8 Uhr eingestellt wird. Die ersten S-Bahnen fahren also erst ab 8 Uhr. 

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Gewitter und Orkanböen im Kreis. Die Warnung gilt erstmal für bis 7.45 Uhr. Die Orkanböen können Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h erreichen (Bft-Skala 12).

Fernzüge auch betroffen

Die Deutsche Bahn gab am Sonntag  bekannt, dass sie den Fernverkehr wegen des Sturmtiefs "Sabine" nach und nach einstellt. Begonnen wurde in Nordrhein-Westfalen, teilt die Deutsche Bahn mit. Sukzessive lässt die Bahn "alle Züge des Fernverkehrs bundesweit an größeren Bahnhöfen enden". Für Montag und Dienstag rät die Bahn, geplante Fahrten im Fernverkehr auf einen anderen Tag zu verschieben.

Flüge am Flughafen Stuttgart annulliert
Am Flughafen Stuttgart wurden bereits am Sonntag wetterbedingt mehrere Flüge annulliert. Auch am Montag sind sämtliche Flüge bis 10 Uhr gestrichen. Die Fluggesellschaft Eurowings legt ebenfalls seit Sonntag wetterbedingt eine Pause ein. 

Eltern können Kinder heute daheim lassen
Das Kultusministerium wies bereits am Samstag darauf hin, dass Eltern bzw. Erziehungsberechtigte entscheiden könnten, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Falls der Weg zur Schule aufgrund extremer Wetterlagen vor Ort nicht zumutbar ist, können Eltern ihr Kind vom Unterricht befreien lassen. Die Schule ist in diesem Fall zu informieren.

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