Rems-Murr-Fußball Schorndorf muss seine Chancen besser verwerten

Timo Strohmayer erzielte beim Sieg gegen Neckarsulm zwar kein Tor, war aber einer der besten im Team der SG Schorndorf. Foto: Ralph Steinemann Pressefoto

Leichter als erwartet ist es der SG Schorndorf gefallen, in den zweiten Durchgang der Aufstiegsrunde zur Fußball-Landesliga zu kommen. Am Samstag trifft die SG nun in Künzelsau auf den SV Wachbach, der die Schorndorfer sicher mehr fordern wird.

Nach Spielschluss in Korb war SG-Trainer Zoran Cutura noch davon ausgegangen, es am Samstag mit Croatia Bietigheim zu tun zu haben. Viele Lobeshymnen auf die Bietigheimer hatte er gehört, zudem das Zwischenergebnis 2:0 vom Parallelspiel gegen den SV Wachbach. Die Hohenloher jedoch drehten die Partie noch. 2:2 stand’s nach 90 Minuten, 4:2 für die Hohenloher nach 120.

Von Wachbach ist deshalb deutlich mehr Gegenwehr zu erwarten, als die Neckarsulmer in Korb gezeigt haben. Schorndorf dominierte klar, hatte Chancen für sieben oder acht Tore. Vor allem dem Angriffsduo Timo Strohmayer/Sokol Kacani hatten die Neckarsulmer nichts entgegenzusetzen. SG-Trainer Zoran Cutura konnte so lediglich bemängeln, dass viel zu viele Chancen ungenutzt blieben. Türkspor hätte ja – irgendwann, irgendwie – ein Treffer gelingen können. „Und dann wackelt man plötzlich. Aber“, sagt Cutura mit Blick auf seine Angreifer, „wenn sie sich das alles für Samstag aufgehoben haben, ist es mir auch recht.“

Wachbach stark in der Defensive

Der SV Wachbach allerdings hat offenbar eine gute Defensive. 20 Tore nur ließ er zu. Geschossen hat er 52 in 30 Spielen. Die meisten gehen auf das Konto von Felix Gutsche. 24-mal hat er zugeschlagen. Hinter ihm kommt lange nichts. Simon Kißling hat achtmal getroffen. Sich aber nur auf Gutsche zu konzentrieren, könnte in die Hose gehen. Gegen Bietigheim traf Gutsche nur einmal, den Rest besorgten Jan Thomas, Philipp Volkert und Fabian Raupp.

„Die Chancen stehen auch hier wieder 50:50“, sagt Zoran Cutura. Gut für sein Team ist, dass Sokol Kacani seine Verletzung aus dem Pokalfinale schnell auskuriert hat. Der fühlt sich offensichtlich bestens, was auch die drei Treffer gegen Neckarsulm unterstreichen. Sein Rezept dafür? Auf die Frage, ob er noch genügend Kraft für zwei Spiele habe, antwortete er: „Klar, ich laufe ja nicht so viel.“

Das tut dafür vor allem sein Sturmpartner Strohmayer, der pausenlos unterwegs ist, Platz schafft für Kacani und selbst noch Chancen vorbereitet. Besser werden sollte gegen Wachbach die Schorndorfer Passquote in die Offensive. Die SG eroberte zwar viele Bälle im Mittelfeld (beispielsweise Dennis Lednig), doch war der Ball auch schnell wieder weg, weil der Pass ungenau war. Neckarsulm nutzte das nicht, Wachbach könnte es besser machen.

Wir sind auch diesmal wieder mit der Kamera dabei. Spielbeginn ist um 15.30 Uhr.

Setzt sich die SG Schorndorf erneut durch, steht sie im finalen Spiel gegen Landesligist TV Pflugfelden am 24. Juni in Ingersheim.

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