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Handball-BW-Oberliga, Männer: VfL Waiblingen heute gegen Spitzenreiter und Titelfavorit HV Stuttgarter Kickers

(twa). Gegen drei Spitzenmannschaften der Handball-BW-Oberliga hat der VfL Waiblingen verloren. Heute gastiert in der Rundsporthalle der Titelfavorit HV Stuttgarter Kickers um den Ex-Bittenfelder Sebastian Seitner und ehemaligen Waiblinger Thorsten Nick.

VfL Waiblingen (5. Platz, 13:11 Punkte) – HV Stuttgarter Kickers (1. Platz, 21:5 Punkte/heute, 20 Uhr). Auf das unglückliche 30:31 bei der HG Oftersheim/Schwetzingen folgte das 28:30 bei der SG Kronau-Östringen II. Die Spielverläufe zeigten, dass der VfL Waiblingen nah dran ist an den Spitzenmannschaften der Liga. „Natürlich können wir uns dafür nichts kaufen“, sagt VfL-Trainer Harald Beilschmied. „Trotzdem sind wir noch im Soll.“

Heute Abend kommt mit dem HV Stuttgarter Kickers der Top-Favorit in die Rundsporthalle, der nach einem durchwachsenen Start eine tolle Serie von 19:1 Punkten hingelegt hat und damit seine Ambitionen bestätigt hat. Hochkarätig besetzt ist der Kader der Kickers schon seit Jahren, für die aktuelle Saison haben die Stuttgarter noch mal kräftig zugelegt. Aus der 2. Liga kamen Sebastian Seitner (TV Bittenfeld) und Michael Hackius (TV Neuhausen/Erms), vom SV Fellbach der Ex-Bittenfelder Rechtsaußen Cedric Coudoro. Klangvoll sind auch die Namen des restlichen Kaders: Im Tor steht der ehemalige Waiblinger Thorsten Nick. Erfahrung aus höheren Klassen bringen unter anderem Matthias Briem, Markus Becker, Torjäger Dennis Saur, Markus Rossmeier sowie Rückraum-Shooter Sebastian Sauerland mit. „Natürlich hat vor allem die erste Sieben eine hohe Qualität“, sagt Beilschmied. „Aber unbezwingbar sind die Kickers auch nicht.“ Der Coach freut sich auf das Derby und setzt auf die hohe Motivation seiner Mannschaft, die in der vergangenen Saison nur knapp eine Überraschung gegen die Kickers verpasste. „Und ich gehe davon aus, dass uns viele Fans unterstützen werden.“

Gleich auf zwei wichtige Spieler indes muss Beilschmied verzichten: Jan Vetrovec ist nach einem Muskelfaserriss immer noch nicht einsatzfähig. Marc Kallenberg hat sich eine Sehne in der Schulter angerissen und wird bis Weihnachten vermutlich fehlen. Ins Team rücken wird aus der zweiten Mannschaft Sören Winkler. Eigentlich war Marcus Hellerich eingeplant, doch der ist beruflich verhindert.

Das Spiel Waiblingen gegen Stuttgart ist zugleich ein Aufeinandertreffen Sohn gegen Vater. Ingo Catak feierte in Kronau nach längerer Verletzungspause sein Comeback im VfL-Rückraum. Hamza Catak soll die Stuttgarter im Jahr eins nach Gerhard Warstat endlich in die 3. Liga führen.

 

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