Rems-Murr-Sport Im Landesligaderby müssen beide Teams gewinnen

Gegen den SV Fellbach (Felix Bauer) ist der TSV Schornbach Ali Alizada) auf die Nase gefallen, der Sieg in Pfedelbach aber brachte neue Hoffnung Foto: ZVW / Steinemann

Letzter Spieltag des Jahres für  Verbands- und Landesliga – noch einmal mit entscheidenden Begegnungen. Vor allem im Rems-Murr-Derby zwischen Allmersbach und Schornbach geht es um viel.

Verbandsliga Württemberg

FV Löchgau (15. Platz, 14 Punkte) – SV Breuningsweiler (16., 11 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Für die Breuningsweilermer hat sich die Situation durch die Niederlage in Echterdingen noch einmal verschärft. Die Konkurrenz im Abstiegskampf hat gepunktet, unter anderem der Gegner vom Sonntag, der FV Löchgau. „Deshalb ist das noch einmal ein entscheidendes Spiel“, sagt Trainer Niko Rummel. Mindestziel für den SVB sei, den Abstand nicht größer werden zu lassen. Besser noch wäre ein Sieg, dazu aber müsste sich sein Team „endlich auch mal belohnen“. Mit der Leistung sei er zuletzt zufrieden gewesen. „Aber wir sind einfach nicht effektiv.“ Auch in Echterdingen ließ Breuningsweiler zu viele Chancen ungenutzt, kassierte dafür in den Schlussminuten selbst noch zwei Treffer. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt.“ Das letzte Spiel des Jahres bringt Rummel nun aber in eine ungewohnte Lage: „Vielleicht schaffen wir’s, mal wieder einen Kader zu stellen nur mit Spielern der ersten Mannschaft.“ Die über fünf Jahre hinweg so erfolgreiche Mannschaft muss mittlerweile schon mit sehr kleinen Fortschritte zufrieden sein. Robin Binder ist zurück aus dem Urlaub, Marko Kovac, der in Echterdingen wegen Krankheit gefehlt hatte, steht ebenfalls wieder zur Verfügung.

Landesliga Württemberg, Staffel 1

SV Allmersbach (16., 11 Punkte) – TSV Schornbach (15., 13 Punkte; Sonntag, 14.30 Uhr). Mit 3:4 haben die Allmersbacher zum Saisonstart in Schornbach verloren, eine Partie, die schon gewonnen schien. Allmersbach führte 3:1 und hätte das 4:1 machen müssen, doch es kam anders. Danach war Schornbach zunächst noch einigermaßen erfolgreich, Allmersbach schien sich als chancenlos in der neuen Liga zu erweisen. Aber der SVA steigerte sich kontinuierlich, Schornbach entwickelte sich genauso kontinuierlich in die entgegengesetzte Richtung. Das Rückrundenspiel steht also unter völlig anderen Vorzeichen. „Ein knallhartes Spiel“ erwartet SVA-Trainer Thomas Sommer. Nicht was die Härte anbelangt, sondern die Bedeutung. „Beide Mannschaften wissen, dass sie gewinnen müssen.“ Aufsteiger Allmersbach hat zuletzt bewiesen, dass er mithalten kann. Auch die Begegnung mit Tabellenführer Heimerdingen „war ein Spiel auf Augenhöhe“. Jetzt gelte es, einen „guten Abschluss hinzubekommen“. Personell sieht es gut aus. Lediglich die Langzeitverletzten fehlen.

Endlich wieder ein Sieg. War das die Wende? TSV-Spielertrainer Marius Jurczyk zumindest ist sehr zufrieden. „Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir besprochen hatten. Wir waren überlegen, haben Chancen herausgespielt und aggressiv verteidigt.“ Allerdings sagt er auch: „Jetzt zählt es am Wochenende umso mehr.“ Dass sich die Allmersbacher gesteigert haben, wundert ihn nicht. Dennoch will Schornbach den nächsten Sieg. „Dann geht man mit einem viel besseren Gefühl in die Wintervorbereitung.“ Am Erfolgskader von Pfedelbach wird sich nichts ändern.

Wir verfolgen das Derby mit der Kamera.

SV Schluchtern (13., 15 Punkte) – TSV Schwaikheim (7., 24 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Stark ersatzgeschwächt handelte sich der TSV in Satteldorf eine 1:7-Klatsche ein. Allerdings, so Trainer Aleksandar Kalic, sei für sein Team auch schiefgelaufen, was schieflaufen konnte. Den Ball zum 0:1 sah außer dem Linienrichter niemand hinter der Linie, der TSV verschoss einen Elfmeter, bekam die Gegentore zum jeweils ungünstigen Zeitpunkt und er verlor schließlich auch noch Dennis Solyom mit einer Gelb-Roten Karte. „Die regt mich mehr auf als das 1:7“, sagt Kalic. Denn im letzten Spiel fehlen ihm weiterhin die Urlauber Christian Seitz, Daniel Charpentier und Valentin Beier, der gelb-rot-gesperrte Solyom. Außerdem ist der Einsatz von Heiko Bernert fraglich. Ralph und Marius Pfender sind jedoch wieder dabei. In Schluchtern soll zumindest nicht verloren werden. Damit die gute Vorrundenbilanz sich auch über die Jahreswende noch in der Tabelle widerspiegelt.

SV Fellbach (5., 24 Punkte) – Germania Bietigheim (3., 26 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Nach einer guten Vorrunde – in der noch ein Nachholspiel aussteht – kann der SVF seine Position zum Rückrundenstart deutlich verbessern. Allerdings muss er dazu die Bietigheimer schlagen. Die reisen als bestes Auswärtsteam an.

TV Oeffingen (6., 24 Punkte) – TV Pflugfelden (4., 24 Punkte; Sonntag, 14.30 Uhr). Die Oeffinger können das gute Ergebnis der Vorrunde im letzten Spiel noch einmal verbessern. Zwei Punkte aber machen das schwer: Für den Gegner gilt das genauso und zu Hause sind die Oeffinger nicht gerade eine Macht.

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