Rems-Murr-Sport Letzter Auftritt in diesem Jahr

Gutes Spiel, aber Sieg für Kaisersbach. Diesmal muss der FSV Waiblingen (Yanick Schraivogel gegen Jonas Kugler, links, und Sascha Munz) nach Fellbach. Foto: Ralph Steinemann Pressefoto

Letzter Spieltag des Jahres für die Rems-Murr-Fußballer. Nur Drittligist SG Sonnenhof muss danach noch zweimal antreten.Verfolger TSV Schwaikheim II muss zum TV Oeffingen II, der zuletzt dreimal gewonnen hat. Womöglich kann Steinach den Vorsprung ausbauen. Schon jetzt kaum noch zu retten sind SV Hegnach. Letzter Spieltag des Jahres für die Rems-Murr-Fußballer. Nur Drittligist SG Sonnenhof muss danach noch zweimal antreten.

3. Liga

Die SG Sonnenhof ist erst am Montag im Einsatz. Beim FSV Zwickau trifft sie auf ein punktgleiches Team, das zu Hause bisher nicht geglänzt hat. Eine Chance, die die Aspacher nutzen sollten. Immerhin sind sie nur zwei Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt platziert.

Landesliga

Der SV Fellbach muss noch sein Spiel bei der TSG Öhringen nachholen. Am Samstag (14 Uhr) hat er dabei die große Chance, auf Platz drei zu klettern. Das wäre sein bestes Ergebnis seit langem.

Bezirksliga

Spitzenreiter SV Kaisersbach hat seinen Vorsprung am ersten Rückrundenspieltag auf acht Punkte ausgebaut. Profitiert hat er dabei von der überraschenden Steinbacher Niederlage gegen die abstiegsgefährdeten Fellbacher. Beim TSV Sulzbach-Laufen sollte er sich nicht die nächste Pleite leisten. Sonst zieht der TSV Nellmersbach vorbei, der zur TSG Backnang II muss. Die ist schwer einzuschätzen, leistete sich aber vor einer Woche ein peinliches 0:8 in Hößlinswart. Der KTSV tritt bereits am Samstag bei der SG Schorndorf an. Die SG schleicht sich allmählich zumindest wieder an Platz zwei heran und darf sich gegen den Aufsteiger – soll der Trend anhalten – nicht einmal ein 0:1 leisten.

Wie viele Niederlagen leistet sich der FSV Waiblingen noch? Fünf sind es bereits in Folge, am Samstag wartet der SV Fellbach II. Am Tabellenende hat der TSV Leutenbach den Anschluss bereits etwas verloren. Die Gäste vom SV Unterweissach brauchen dringend einen Sieg, sonst wird die Situation bald bedrohlich; vor allem wenn die Fellbacher weiterhin erfolgreich sind. Bedrohlich könnte die Lage auch für den VfR Murrhardt werden, wenn er bei der SV Remshalden verliert. Der VfL Winterbach muss das nicht fürchten, eine Niederlage in Kaisersbach allerdings schon.

Kreisliga A I

Der SSV Steinach-Reichenbach führt die Tabelle souverän an und fährt auch zum TSV Schmiden als Favorit. Der hat sein Zwischenhoch (sieben Siege in Folge) beendet. Wir schauen dennoch mit der Kamera vorbei, vielleicht fängt der TSV ja wieder an.

Verfolger TSV Schwaikheim II muss zum TV Oeffingen II, der zuletzt dreimal gewonnen hat. Womöglich kann Steinach den Vorsprung ausbauen. Schon jetzt kaum noch zu retten sind SV Hegnach (diesmal gegen FSV Waiblingen II) und TB Beinstein (gegen Birkmannsweiler). Umso spannender ist der Kampf gegen den Abstiegsrelegationsplatz. Weil die Oeffinger gerade Punkt um Punkt holen, steht vor allem die SG Weinstadt (in Schlechtbach) unter Druck, denn der FSV Waiblingen II könnte sich mit einem Sieg in Hegnach absetzen.

Kreisliga A II

Großer Alexander Backnang oder TSV Rudersberg heißt es hier. Die Backnanger scheinen die leichtere Aufgabe zu haben, auch wenn die Gäste vom FSV Weiler zum Stein zuletzt ziemlich überraschend den TSC Murrhardt besiegt haben. Die Rudersberger müssen zur Viktoria Backnang, die sich nach schlechtem Start ins Mittelfeld gekämpft hat, unter anderem durch drei Siege und ein Unentschieden auf eigenem Platz. Auch beim FC Welzheim scheint es aufwärtszugehen. Noch ein Sieg, und der FC zieht zumindest an den Gästen aus Lippoldsweiler vorbei. Einen Platz gutmachen kann der TSV Althütte nicht, zu groß ist der Rückstand. Er muss schon froh sein, wenn sich Gastgeber Kirchberg nicht noch weiter von ihm absetzt.

Kreisliga B

In der B I darf sich Spitzenreiter TSV Miedelsbach gegen den SV Plüderhausen keine Pleite erlauben, sonst kann Anagennisis Schorndorf mit einem Sieg gegen Iraklis Waiblingen vorbeiziehen und gleichzeitig die Waiblinger Aufstiegsambitionen vollends beenden.

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