Rems-Murr-Sport Spitzenspiel in Schwaikheim

Der TSV Schwaikheim (hier Jochen Bartholomä) ist gerüstet für das Spitzenspiel. Foto: ZVW / >Steinemann

Während die Sorgenfalten bei Fußball-Oberligist TSG Backnang und Verbandsligist SV Breuningsweiler immer tiefer werden, läuft es bei Landesligist TSV Schwaikheim bestens. Am Samstag kann er Tabellenführer Germania Bietigheim stürzen.

Verbandsliga Württemberg

1. FC Heiningen 10. Platz, 15 Punkte) – SV Breuningsweiler (16., 7 Punkte; Samstag, 14.30 Uhr). Wieder hat es nicht zu einem Punkt gereicht. 0:1 im Kellerduell gegen Albstadt. Trainer Niko Rummel attestiert seiner Mannschaft dennoch eine gute Leistung; zumindest im Rahmen dessen, was derzeit überhaupt möglich ist. „Wir waren defensiv stabil, haben unsere Konter aber nicht gut genug zu Ende gespielt.“ Dass der entscheidende Treffer aus einem abgefälschten Schuss resultierte, „ist bezeichnend für unsere Situation“. Nach Heiningen fährt der SVB nun erneut mit gerade mal zwölf Feldspielern. Marco Kovac fehlt aus beruflichen Gründen, verletzt sind Wissmann, Hofmann, Stelker, Pollak, Nieswandt, Rummel, Giovanni Costa und Steffen Mayer. Andreas Schlageter kehrt erst zur Rückrunde aus dem Ausland zurück, Markus Kellermann steht wegen seines Studiums nicht mehr zur Verfügung. Christian Mayer dagegen ist wieder dabei. In Heiningen gelte es erneut, das Maximale aus den eingeschränkten Möglichkeiten herauszuholen, und vielleicht schlage sich auch das Glück mal auf die Seite des SV Breuningsweiler.

Landesliga Württemberg, Staffel 1

SV Fellbach (8. Platz, 18 Punkte) – TSV Heimerdingen (5., 19 Punkte; Freitag, 19.30 Uhr). Die Fellbacher dürfen dank ihrer Heimstärke (noch keine Niederlage) darauf hoffen, mit einem Sieg an den Gästen vorbeizuziehen. Gespielt wird bereits am Freitagabend.

TSV Schwaikheim (4., 21 Punkte) – Germania Bietigheim (1., 22 Punkte; Sonntag, 15.30 Uhr). Nach fünf Siegen in Folge musste sich der TSV in Öhringen mit einem Unentschieden begnügen. Mit Marius Pfender und Falco Frank fehlten die torgefährlichsten Spieler, so endete die Partie mit 0:0. TSV-Trainer Aleksandar Kalic hätte zwar gerne gewonnen, „aber vor einigen Wochen noch hätten wir so ein Spiel verloren“. Soll heißen: Die Mannschaft hat sich entwickelt, ist stabiler geworden. Und selbstbewusst. Deshalb ist auch gegen den Tabellenführer ein Sieg das Ziel; vor allem, weil die beiden Stürmer wieder zur Verfügung stehen. Verzichten muss Kalic nur auf die Langzeitverletzten Kevin Salzmann und Florian Schweickhardt sowie auf Kevin Pilih. Dessen Knie macht weiter Probleme. Er soll es nun auskurieren und erst in der Rückrunde wieder einsteigen.

Spfr Schw. Hall (3., 21 Punkte) – TSV Schornbach (15., 10 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Auch das richtungsweisende Spiel gegen Satteldorf haben die Schornbacher verloren. „Wir haben die erste Halbzeit klar dominiert, und in der zweiten alles vermissen lassen“, sagt Spielertrainer Marius Jurczyk. „Wir machen jedes Mal dieselben Fehler.“ Jeder verlasse sich zu sehr auf den anderen. Eine Frage der richtigen Mentalität? „Die Mannschaft ist in der Pflicht“, sagt der Trainer. Auch wenn der Gegner Tabellendritter ist. „Wir müssen jeden schlagen, wenn wir in der Liga bleiben wollen.“ Er zumindest ginge immer mit dieser Einstellung auf den Platz. Fehlen werden ihm am Samstag die angeschlagenen Ulas Yagmur und Luca Squillaciotti. Dafür ist Fabian Burkhardt wieder an Bord.

TSG Öhringen (10., 14 Punkte) – TV Oeffingen (9., 18 Punkte; Sonntag, 14.30 Uhr). Die Oeffinger haben ein seltenes Erfolgserlebnis hinter sich: einen Heimsieg. Das könnte zusammen mit der Auswärtsstärke zum nächsten Erfolg auf fremden Plätzen führen. Die Öhringer haben sich bisher allerdings zu Hause auch sehr stabil gezeigt.

SV Allmersbach (16., 5 Punkte) – TV Pflugfelden (2., 21 Punkte; Sonntag, 14.30 Uhr). Zwei Elfmeter verschossen, 70 Minuten in Überzahl nicht genutzt – die Allmersbacher haben in Schluchtern eine große Chance liegenlassen. Trainer Thomas Sommer sagt dennoch: „Ich kann der Mannschaft wenig vorwerfen. Wir haben in jeder Statistik die besseren Werte gehabt.“ Es geht also voran, auch wenn sich das nicht in Punkten ausdrückt. „Wir kämpfen weiter“, sagt Sommer. Mit Pflugfelden kommt nun jedoch ein besonders harter Brocken, der vor allem in der Offensive stark ist. Bei Allmersbach ist der Einsatz von Philipp Weller und Marius Gebhard fraglich. Die Verletzten Tim Fuchslocher und Luca Renz haben zumindest mal das Lauftraining aufgenommen.

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