Rems-Murr-Sport Aufsteiger SV Kaisersbach vor seinem erstem Landesliga-Derby

Der SV Kaisersbach (hier Philipp Kees im Pokalspiel gegen die SG Sonnenhof) erwartet am Sonntag den TV Oeffingen, Foto: Ralph Steinemann Pressefoto

Rems-Murr-Derbys ist der SV Kaisersbach gewöhnt. Am Sonntag aber kommt es dennoch zu einer Premiere: Der Neuling steht vor seinem ersten Derby in der Fußball-Landesliga. Zu Gast ist der TV Oeffingen.

Spvgg Satteldorf (4., 3 Punkte) – TSV Schornbach (2., 6 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Zwei Spiele, zwei Siege – die Schornbacher sind mit dem Saisonstart „sehr zufrieden“. Spielertrainer Marius Jurczyk aber bezieht das nicht nur auf die Punktausbeute. „Wir haben einen super Teamgeist, die Qualität ist auch deutlich höher.“ Spieler, die bisher gesetzt waren, müssen sich nun der Konkurrenz stellen. So sah sich beispielsweise Patryk Ferraro auf der Bank wieder. Nach seiner Einwechslung im Spiel gegen Schwäbisch Hall hat er dann gleich ein Tor geschossen. Nun muss der TSV zu der Mannschaft, die die Schwaikheimer zerlegt hat und dennoch nichts davon hat – außer Ärger, den die Schornbacher aushalten müssen. Jurczyk: „Wir fahren selbstbewusst dorthin.“ Er hofft auch auf schwere Beine bei der Spvgg, die im Verbandspokal am Mittwoch über 120 Minuten gehen musste und erneut leer ausging: Satteldorf unterlag mit 1:2 gegen den FV Löchgau.

SV Kaisersbach (7. Platz, 3 Punkte) – TV Oeffingen (3., 4 Punkte; Sonntag, 15.30 Uhr). Neuling Kaisersbach ist gut in die Saison gestartet, auch wenn die zweite Partie verloren ging. In Crailsheim aber unterlag der SVK erst durch ein Tor in der Nachspielzeit. „Ganz bitter“, sagt Trainer Leo Gjini, der aber weiter nicht darüber klagen will. Sein Team habe gezeigt, „dass wir mithalten können“. Und das gegen Spitzenteams der Liga. Das müssen die Spieler auch in den nächsten Partien tun, denn mit Oeffingen und in zwei Wochen mit Breuningsweiler warten schon die nächsten dicken Brocken. Gjini hofft, dass es gegen die Oeffinger, die zuletzt nur mit Glück noch zu einem Heimpunkt gekommen sind, „ein enges Spiel wird“. Mit gutem Ende für seine Mannschaft. Fehlen wird der gelb-rot-gesperrte Yusuf Akin. Ausschnitte der Partie gibt es am Montag auf der ZVW-Homepage.

SV Salamander Kornwestheim (13., 1 Punkt) – SV Breuningsweiler (7., 3 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Verbandsligaabsteiger SVB Breuningsweiler tut sich noch etwas schwer. 0:1 in Schwaikheim, gegen Pflugfelden mit einiger Mühe 3:2 – womöglich hat sich der eine oder andere das leichter vorgestellt. Aber, so Trainer Toni Guaggenti, es habe sich schnell gezeigt, dass das nicht funktioniert. Immerhin bog die Mannschaft ein 0:2 gegen Pflugfelden noch um. „Ein Sieg der Moral“, sagt Guaggenti, der jedoch noch zu viele leichte, individuelle Fehler bei seinen Spielern sieht. „Das müssen wir abstellen – und zwar schnell.“ In Kornwestheim soll der nächste Sieg gelingen. Die Mannschaft ist fast vollzählig. Loris Hofmann ist angeschlagen (Knie), Max Brenner (Muskelfaserriss) fällt noch aus, Lukas Friedrich plagt weiterhin eine Schambeinentzündung.

Schwaikheimspiel in Satteldorf wird am 4. September wiederholt

TSV Schwaikheim (5., 3 Punkte) – TV Pflugfelden 12., 1 Punkt; Freitag, 19.30 Uhr). Die Schwaikheimer haben nach dem 1:7 in Satteldorf – auch wenn das wegen eines Gewitters abgebrochene Spiel nun am 4. September wiederholt wird – etwas gutzumachen. Trainer Aleksandar Kalic stehen einige Spieler, die in Satteldorf gefehlt hatten (unter anderem Valentin Beier und Felix Weiblen) wieder zur Verfügung, außerdem hat er mit Auron und Elton Selimi zwei zusätzliche Neuzugänge im Kader.

Verbandsliga Württemberg

TSG Backnang (1. Platz, 10 Punkte) - FSV Hollenbach (2., 10 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Bei den Backnangern läuft es. Zehn Punkte aus vier Spielen, Platz eins und im Verbandspokal zwar gegen Drittligist SG Sonnenhof ausgeschieden, aber doch ordentlich dagegengehalten. Während das Pokal-Aus verschmerzbar ist, täte eine Niederlage gegen Hollenbach allerdings weh. Auf dem Weg zurück in die Oberliga braucht die TSG im Spitzenspiel einen Sieg.

TSV Heimerdingen (17., 0 Punkte) - SV Fellbach (16., 1 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Nur einen Punkt hat der SV Fellbach bisher ergattert. Es war allerdings absehbar gewesen, dass es schwer wird für den Aufsteiger. Das gilt sicher auch für die Partie in Heimerdingen. Beim Mitaufsteiger allerdings sollten die Fellbacher möglichst nicht leer ausgehen.

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