Rems-Murr-Sport Vor dem Endspurt: Wann ist man eigentlich Stammspieler?

Symbolbild. Foto: Büttner / ZVW

Die Saison geht bald zu Ende, für manche Mannschaften stehen jedoch noch entscheidende Spiele an, möglicherweise geht es um Auf- oder Abstieg, beispielsweise in der Relegationsrunde. Das wirft die Frage auf: Darf ich dabei in der zweiten Mannschaft Spieler aus der ersten Mannschaft einsetzen? Die Antwort darauf lautet: Ja, aber keine Stammspieler.

Wer aber ist Stammspieler?

Stammspieler ist, so beschreibt es der Württembergische Fußballverband in seinem „Merkblatt zum Einsatz von Spielern in einer unteren Mannschaft für das Saisonende und die Relegation“, wer vor dem viertletzten Spieltag der Saison – also jetzt – mehr als die Hälfte aller Pflichtspiele (Meisterschaft und Pokal) von Beginn an zum Einsatz gekommen ist.
Beispiel. Eine Bezirksligamannschaft hat 27 Meisterschaftsspiele und drei Pokalspiele bestritten. Ein Spieler, der in diesen 30 Spielen 16-mal von Beginn an dabei war, ist Stammspieler. Hat er nur 15 Spiele von Anfang an bestritten, ist er kein Stammspieler und darf in den letzten vier Punktspielen in der unteren Mannschaft und auch in Relegationsspielen mitwirken.
Diese Regelung gilt unabhängig vom Alter der Spieler. Gerechnet wird überdies der Zeitpunkt vor den letzten vier Spieltagen einer Liga, selbst wenn ein Team noch fünf Spiele absolvieren muss oder nur drei.

Es gibt eine weitere Einschränkung

Es dürfen nicht mehr als zwei Spieler aus der oberen Mannschaft eingesetzt werden, „die in den vier unmittelbar vorangegangenen Pflichtspielen mindestens zweimal von Beginn an zum Einsatz gekommen sind“.
Alles ziemlich kompliziert, aber entscheidend: Ein falscher Einsatz kann zu einer Niederlage am Grünen Tisch führen und den Abstieg bedeuten.

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