Rems-Murr-Sport Wenn der Gegner auf dem falschen Platz wartet

Symbolbild. Foto: Büttner / ZVW

Wenn zwei Mannschaften gegeneinander Fußball spielen möchten, ist es sinnvoll, dass sie beide auf demselben Platz antreten. In der Kreisliga B I aber ist am Wochenende eine Begegnung ausgefallen, weil gerade das nicht der Fall war: Das Team der Spielgemeinschaft AC Beinstein/AC Azzurri Fellbach wartete in Waiblingen auf die Spvgg Rommelshausen, die sich – gemeinsam mit dem Schiedsrichter – gleichzeitig in Fellbach wunderte, wo ihr Gegner nur bleibt. Gespielt wurde letztlich nicht. Wie es zu der kuriosen Situation kam und wie das Spiel, das gar nicht stattgefunden hat, gewertet wird, ist völlig offen.

Die SGM AC Beinstein/AC Azzurri Fellbach trägt ihre Heimspiele auf den Plätzen in Waiblingen am Oberen Ring aus. Der Ort ist als erste Spielstätte in den Unterlagen des Württembergischen Fußballverbandes hinterlegt und so wird das auch automatisch im Online-Portal fussball.de angezeigt. Sollte Beinstein/Fellbach mal wo anders spielen, also beispielsweise auf dem Platz in Fellbach, müsste dies manuell geändert werden.

Wer hat den Adresseintrag geändert?

Genau das scheint passiert zu sein. Die Rommelshausener Spieler sahen auf fussball.de – immerhin die offizielle Seite des Verbands –, dass in Fellbach gekickt wird. Im Spielauftrag des Schiedsrichters stand dieselbe Adresse. Nur: Die Beinsteiner hatten keine Verlegung auf einen anderen Platz beantragt. Und so stand die Heimmannschaft wie immer in Waiblingen, Gäste und Schiedsrichter fuhren nach Fellbach.

Wie der falsche Eintrag auf fussball.de zustande kam, „das müssen wir noch klären“, sagt Bezirksspielleiter Ralph Rolli. Ob die Partie nun als ausgefallen gewertet wird oder als Sieg für eine Mannschaft (Welche war auf dem falschen Platz?), ist völlig offen und hängt letztlich davon ab, bei wem der Fehler lag.

Flutlicht beendet Spiel

Da ist es wesentlich einfacher nachzuvollziehen, was beim Bezirkspokalspiel zwischen Zrinski Waiblingen und dem TSV Rudersberg passiert ist. In der 70. Minute beim Stande von 1:4 schaltete sich das Flutlicht automatisch ab. Die Zeitschaltuhr war nicht auf Winterzeit umgestellt worden. Das Licht danach noch einmal einzuschalten, ist nicht möglich.

Wie es in diesem Falle weitergeht, ist auch bereits geklärt. Angesichts des klaren Spielstandes verzichtet Zrinski Waiblingen auf eine Neuansetzung der Partie. „Sehr fair“, findet das Ralph Rolli. Die Rudersberger müssen nicht noch einmal anreisen und stehen in der nächsten Runde.

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