Remshalden Erfolgreiche Premiere des Remshaldener Straßenfestes im Bürgerpark

Remshalden. Manchmal reicht eine neue Örtlichkeit, um ein etwas eingeschlafenes Straßenfest wieder in Schwung zu bringen. So wie das in Remshalden, das erstmals im Bürgerpark stattgefunden hat – unter Einbeziehung der für diesen Anlass gesperrten Kreisstraße. Womit auch die Bezeichnung „Straßenfest“ wieder zutreffend war. Und wo gibt’s das schon: außerhalb der Ortsdurchfahrten auf einer sonst viel befahrenen Kreisstraße zu sitzen und zu feiern?!

So richtig glücklich waren die Organisatoren und auch viele Besucher in den letzten Jahren nicht mehr mit dem zwischen Grunbach und Geradstetten hin und her pendelnden Straßenfest, und auch der letztjährige Versuch mit dem Schulhof der Realschule war nicht so richtig überzeugend. Warum also nicht etwas Neues wagen und das Glück, den zur Gartenschau konzipierten Bürgerpark als Straßenfestfläche zu nutzen und das Festareal – wenn schon, denn schon – gleich noch auf die Kreisstraße auszudehnen?! Ein Fest zumal in der geografischen Mitte der beiden großen Remshaldener Ortsteile, das damit auch den Namen „Remshaldener Straßenfest“ verdient.

Spielplatz deckt schon einen Teil der Kinderbetreuung ab

„Alle Beteiligten sind gespannt, wie diese Premiere verläuft“, sagte Bürgermeister Reinhard Molt in seiner musikalisch von der Jugendkapelle des Musikvereins Geradstetten umrahmten Begrüßung. Und er stellte schon mal in Aussicht, dass nicht auszuschließen sei, dass dieses Fest auch künftig im Bürgerpark stattfinden könnte. Auch wenn es nicht ganz einfach werden dürfte, jedes Mal beim Landratsamt auch die Sperrung der Kreisstraße durchzusetzen. Und ein gutes Argument für die Beibehaltung des neuen und durchaus charmanten Austragungsortes, der Platz für insgesamt drei größere und kleinere Bühnen – außer der Musikvereins-Bühne auch noch die Gemeindebühne und die Kinderbühne – bot, hatte Molt auch gleich parat: Die Zahl der teilnehmenden Vereine und Gruppierungen ist gegenüber den Vorjahren deutlich gestiegen – auf nahezu 30. Nicht zu vergessen, dass mit dem tollen Kinderspielplatz im Bürgerpark auch ein Großteil der Kinderbetreuung abgedeckt ist – was natürlich nicht heißt, dass sich nicht auch noch einige Vereine ins Zeug gelegt haben, um zusätzliche Angebote für Kinder zu machen. Und auch der Shuttle-Bus, der die Besucher aus allen Ortsteilen zum Festplatz brachte, wurde allseits gelobt – auch wenn sich zwei ältere Damen aus Grunbach sorgten, wie sie denn am Sonntag ohne direkte Zufahrt zum Fest ihren Kuchen anliefern sollten.

Besonderen Dank sagte Molt an die Anwohner am östlichen Grunbacher Ortsrand, die das Straßenfest zum ersten Mal vor der Haustür und vor der Nase hatten – und außer mit der Sperrung der Kreisstraße und den damit verbundenen Umwegen auch noch den unvermeidlichen Parksuchverkehr aushalten mussten.

Und dann konnte es – bei übrigens schon erfreulich gutem Besuch am Spätnachmittag – auch schon losgehen mit einem musikalisch wie kulinarisch guten Angebot. Das eine reichte von Jomami über Jimmy and the Gang bis zu verschiedenen Musikvereinen, das andere von Falafel über Langos bis zur Pizzaschnitte und von der Currywurst über Kartoffelpuffer bis zu Maultaschen. Und am Sonntag lockten zusätzlich der ökumenische Gottesdienst und der Flohmarkt mit seinen rund 100 Ständen Remshaldener und Auswärtige in den Bürgerpark und auf die zur Festmeile umfunktionierte Kreisstraße. Und Christina Clauß, bei der Gemeinde für Öffentlichkeitsarbeit und Kultur zuständig, bilanziert am Sonntagnachmittag, das Straßenfest sei so gut angenommen worden und die Rückmeldungen seien so positiv gewesen, dass eigentlich nichts gegen eine Wiederholung an gleicher Stelle spreche.

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