Rettersburg/Öschelbronn Marode Kreisstraße wird saniert: Sperrungen nötig

Symbolbild. Foto: pixabay.com (CC0 Public Domain)

Berglen. Die marode Kreisstraße 1915 zwischen Rettersburg und Öschelbronn wird saniert. Für die Arbeiten wird zunächst eine halbseitige Sperrung, dann eine Vollsperrung nötig sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro.

Stark beschädigt, zu schmal und unübersichtlich: So steht es derzeit um die Kreisstraße zwischen Rettersburg und Öschelbronn. Ab dem 11. Juni wird die Straße deshalb saniert und ausgebaut, wie das Landratsamt Rems-Murr am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt gab. Bei den Arbeiten handelt es sich um die größte Straßenbaumaßnahme des Rems-Murr-Kreises im Jahr 2019. Die Fahrbahn wird durchgängig auf sechs Meter verbreitert, die Linienführung wird angepasst. Außerdem werden Fahrbahndecke und Entwässerungsanlagen erneuert. Parallel zum Straßenverlauf entsteht ein Kombinationsweg für Radfahrer, Fußgänger und landwirtschaftlichen Verkehr. Im Zuge der Bauarbeiten sollen auch Leerrohre für den Breitbandausbau mitverlegt werden.

Mehr Sicherheit

Die Arbeiten beginnen am Dienstag, den 11. Juni und dauern voraussichtlich bis zum Jahresende. Zunächst ist die Straße halbseitig befahrbar. Eine Ampelschaltung regelt den Verkehr. Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird eine Vollsperrung nötig sein. Das Landratsamt wird darüber informieren. Der ÖPNV soll aber während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden.

Der neue Radweg wird die Lücke zwischen den bereits ausgebauten Radwegen in Richtung Winnenden und Stöckenhof bilden. Bislang hatten Radfahrer und landwirtschaftlicher Verkehr hier die Kreisstraße mitnutzen müssen, wodurch es laut Landratsamt immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen sei.
 

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