Ringer des ASV Schorndorf Krahmer will wieder eine WM-Medaille

So wie hier will Jello Krahmer seine Gegner auch bei der U-23-WM im Griff haben. Foto: Günter Schmid

In seinem letzten Jahr in der Altersklasse U 23 möchte Schwergewichtsringer Jello Krahmer vom ASV Schorndorf noch einmal eine WM-Medaille im griechisch-römischen Stil gewinnen. Für den Vereinskollegen Karan Mosebach geht es in der kommenden Woche in Bukarest um eine gute Platzierung.

Die Schorndorfer Topringer sind bereits international bekannt. Für Krahmer (22) und Mosebach (21) ist es jeweils der dritte Start bei einer WM. Im vergangenen Jahr sorgte Jello Krahmer für eine Überraschung. Nachdem er bei der U-23-Europameisterschaft Platz fünf belegt hatte, sicherte er sich bei der folgenden Weltmeisterschaft Bronze. Mindestens diese will er auch diesmal in Rumänien gewinnen. „Das sind die Momente, für die man trainiert. Ich bin nur wirklich glücklich, wenn ich in meinem letzten Jahr bei der U 23 mit einer Medaille zurückkehren kann.“ Körperlich und geistig fühle er sich topfit. Allerdings sei auch etwas Glück beim Auslosen der Gegner nötig, um erfolgreich zu sein. In jedem Fall will sich Jello Krahmer mit einer Topleistung für Turniere im Erwachsenenbereich empfehlen.

Herausragende Bilanz in der Vorrunde der Regionalliga

Auch Vater und Heimtrainer Sedat Sevsay bescheinigt Krahmer eine sehr gute Form. „Er wirkt frisch und ist gut vorbereitet.“ Überzeugt habe er bei seinen beiden Punktsiegen über Etkat Sever vom Bundesligisten Mainz, als es in der nationalen Ausscheidung um das deutsche WM-Ticket im Schwergewicht bis 130 Kilogramm ging. Zudem verweist Sevsay auf die herausragende Bilanz Krahmers in der Vorrunde der Regionalliga. Für den Aufsteiger ASV Schorndorf gewann der immer noch junge Athlet alle neun Kämpfe und holte insgesamt 75:0 technische Punkte. Für Sevsay ein Beleg dafür, dass Krahmer sogar noch stärker einzuschätzen ist als im vergangenen Jahr.

Mosebach will möglichst gute Platzierung erreichen

Andererseits werde das WM-Turnier schwieriger als im vergangenen Jahr. „Jello ist jetzt kein unbeschriebenes Blatt mehr. Er steht mehr im Fokus, und die Gegner werden vorsichtiger gegen ihn ringen.“ Sevsay würde sich deshalb sehr über eine erneute Bronzemedaille freuen.

Nicht um Edelmetall geht’s bei der WM für den zweiten Ringer des ASV Schorndorf, Karan Mosebach. Er startete im vergangenen Jahr noch bei den Junioren in der U 20 und musste sich trotz starker Kämpfe mit Platz neun begnügen. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Silbermedaille bei der EM der Kadetten im Jahr 2014. In Bukarest wird Mosebach versuchen, gegen starke Konkurrenten zu bestehen und eine möglichst gute Platzierung zu erreichen.

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