Rudersberg-Steinenberg Gerissene Rehe: Hunde sollen an die Leine

, aktualisiert am 15.01.2020 - 16:25 Uhr
Symbolbild. Foto: Pixabay License

Rudersberg-Steinenberg.
Unschöne Bilder haben kürzlich in Steinenberg die Runde gemacht. Unter anderem in einer Facebook-Gruppe wurden sie geteilt. Sie zeigen zwei tote Rehe, die zwischen den Jahren unterhalb des Kirschenwasenhofs gerissen wurden. Einem der Tiere wurde der Kopf vom Rumpf getrennt. In der Facebook-Gruppe haben Nutzer von weiteren Vorfällen in der Vergangenheit berichtet. Doch wer ist dafür verantwortlich? Womöglich ein Wolf, der durch Rudersbergs Wälder zieht, wie kürzlich vermutet? Diese Frage stellten sich viele Steinenberger. Und bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend CDU-Rat Robert Schuler dem Bürgermeister Raimon Ahrens.

„Sorgen muss man sich nicht machen“, antwortete Ahrens. „Unschöne Einzelfälle“ seien dies. Und aller Wahrscheinlichkeit nach nicht von Wildtieren verschuldet. Es komme leider immer wieder vor, dass Hunde Jungtiere im Wald reißen, so auch in diesem Fall. Der Bürgermeister appellierte deshalb an alle Hundebesitzer, im Wald ihre Tiere auf jeden Fall anzuleinen.

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