S1-Sitzplätze mit Nadeln präpariert Videomaterial aus Stuttgarter S-Bahn wird untersucht

Symbolbild. Foto: ZVW/Joachim Mogck

Stuttgart. "An einen Vorfall dieser Art kann ich mich nicht erinnern", sagte ein Sprecher der Bundespolizei Stuttgart am Mittwoch. Unbekannte hatten am Sonntag drei Sitzplätze in einer S-Bahn der Linie S1 mit Nähnadeln präpariert. Ob die Täter gefunden werden, hängt nun auch vom Videomaterial ab. 

Sonntag, 21.30 Uhr. Eine 64-jährige und ein 51-jähriger setzen sich kurz vor dem Halt in Stuttgart-Vaihingen auf zwei Sitze in der S-Bahn. Womit sie nicht rechnen: Unbekannte haben auf die Sitze zuvor 4,5 cm lange Nähnadeln drapiert. Beide ziehen sich leichte Verletzungen zu. Ein weiterer Reisender bemerkte die Nadeln zum Glück rechtzeitig. "An einen Vorfall dieser Art kann ich mich nicht erinnern", sagte ein Sprecher der Bundespolizei Stuttgart am Mittwoch. 

"Die Videoüberwachung in den S-Bahnen ist keine Live-Überwachung", so der Sprecher weiter. "Die Aufnahmen werden auf eine Festplatte übertragen, und die wird jetzt ausgewertet." Ob eine Ermittlung der Täter möglich sein wird, hänge deshalb stark vom verfügbaren Videomaterial ab. Entscheidend sei vor allem die Frage: Sind die Täter darauf gut zu erkennen? Falls dem so ist, könne mithilfe anderer Polizeidienststellen und der Medien eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet werden. 

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