Schorndorf Eröffnung der Weihnachtswelt

Schorndorf. Glühwein und Punsch fließen, Kessel und Grillstellen dampfen, Einheimische und auswärtige Besucher strömen: Es ist Weihnachtswelt. Und die wurde bei winterlichen Temperaturen mit den Klängen des CVJM-Posaunenchors und der Musiker vom „Jungen Blech“ unter Leitung von Sophie Pope stimmungsvoll eröffnet.

Bis es so weit ist, muss natürlich eine ganze Menge organisatorischer und praktischer Vorarbeit geleistet werden. Weshalb sich Centro-Vorsitzender Gerhard Nickel, wie immer mit der Schorndorfer Weihnachtsmütze auf dem Kopf, auch zunächst einmal bei der Centro-Geschäftsstelle mit Uli Fink und Ariane Eisenbraun und beim von Andreas Fink angeführten Aufbauteam für ihren Einsatz bedankten – bei den einen für die Zusammenstellung eines tollen Weihnachtswelt-Programms, bei den andern dafür, dass beim Werden der Weihnachtswelt wieder alles so toll geklappt hat.

Vorab ihren Teil zu einer sicheren und hoffentlich friedlichen Weihnachtswelt, bei der auf massive Zufahrtsbeschränkungen bewusst verzichtet worden ist, haben laut Nickel auch diverse – darunter auch einige neue – Sponsoren und die Stadt beigetragen, die 30 000 Euro für die Instandsetzung der nach zehn Jahren teilweise etwas angegriffenen Hütten bereitgestellt hat. „Wir können mit der Weihnachtswelt also beruhigt in die nächsten zehn Jahre gehen“, meinte der Centro-Vorsitzende.

Identische Öffnungszeiten: „Was wäre das für eine Werbung?!“

Dass die Weihnachtswelt in diesem Jahr etwas kürzer ausfällt als in den Jahren zuvor, ist für Oberbürgermeister Matthias Klopfer kein Problem und kein Grund zu klagen. Er finde es richtige, dass die Weihnachtswelt nicht schon am Totensonntag, sondern erst vor dem 1. Advent eröffnet werde, sagte Klopfer, der, nachdem er zuvor noch eine Tüte Spekulatius am Kirchenstand bei der Stadtkirche erstanden hatte, bekannte, ihm gefalle im Zusammenhang mit der Weihnachtswelt ganz besonders der Mix zwischen Haupt- und Ehrenamtlichkeit, wobei Letztere ihren Niederschlag traditionell auch im parallel zur Weihnachtswelt der Vereine veranstalteten Weihnachtsmarkt der Vereine findet.

Einen kleinen Seitenhieb auf die Schorndorfer Geschäftswelt wollte sich der Oberbürgermeister nicht verkneifen: „Was wäre das für eine wunderbare Werbung für Schorndorf, wenn die Öffnungszeiten der Weihnachtswelt und der Geschäfte identisch wären?!“, sagte er, bevor er sich zu einem Rundgang aufmachte und allen, die auf der Weihnachtswelt einen Verkaufs- und Bewirtungsstand haben, gutes Gelingen und viel Erfolg wünschte. Und auch die erstmals fürs Eisstockschießen aufgebaute Kunsteisbahn auf dem Oberen Marktplatz hat Matthias Klopfer in einem freundschaftlichen Duell mit Andreas Fink gleich mal getestet.

Klaus Bihlmaier drückt sich vor dem Eisstockschießen

Eigentlich hätte auch Klaus Bihlmaier mit von der Partie sein sollen, aber der hat sich mit einem fadenscheinigen Argument gedrückt. Er wolle doch nicht in einem einzigen Spiel mehr Punkte holen als der 1. FC Köln in der ganzen bisherigen Bundesliga-Saison. Zum besseren Verständnis: Bihlmaier ist Köln-Fan.

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