Schorndorf Nachfasching Urbach

Urbach. „An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit.“ Dieser Song der „Toten Hosen“, der derzeit allüberall strapaziert wird, könnte auch das Motto der vielen, vielenFaschingbegeisterten sein, die sich am Samstagabend beim traditionellen Nachfasching des MC Urbach ihrer ungehemmten Feierlaune hingaben.

Fröhliche Gesichter, wohin man schaute, ausgelassene Stimmung auf der Tanzfläche und in den Bars und vor allem keine Randale und sonstigen nennenswerten alkoholbedingten Ausfallerscheinungen. Das hat auch in diesem Jahr wieder die größte und bestbesuchte Faschingssause in der Urbacher Auerbachhalle gekennzeichnet.

Warum der Nachfasching der MCler ein solcher Dauerbrenner ist, obwohl eigentlich seit Jahren am Konzept nichts geändert wird, ist schnell erklärt. Da ist zum einen die Bastelgruppe der Biker, die Jahr für Jahr aufs Neue nach dem jeweils gewählten Motto fantastische Kulissen baut und selbst den letzten Winkel der Halle detailverliebt ausschmückt. So finden sich in der Robin-Hood-Bar echte Tannenbäume, die den Sherwood Forest stilisieren. In der James- Bond-Bar wird völlig stylish Wodka-Martini mit Olive kredenzt, geschüttelt, nicht gerührt – versteht sich. Supermans Kryptonit, ein undefinierbar grün schimmerndes, aus Waldmeisterlikör und Sekt zusammengemixtes Getränk gibt selbst den abgekämpftesten Tanzwütigen wieder neue Kraft, und über der Tanzfläche schwebt, blinkend und leuchtend ein fünf Meter großes Modell von Batmans Kampfjet.
 

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