Schorndorf Sanierung der Kindergärten Aichenbach und Burgstraße

Kindergarten Burgstraße: 1925 eröffnet. Foto: Schneider / ZVW

Schorndorf. Sie sind das Tor zum Alten Friedhof und werden auch zur Gartenschau an prominenter Stelle stehen – auf der Achse vom Ort der Stille zum Stadtpark: Darum werden bis Jahresende an den Kindergärten Aichenbach und Burgstraße Fassaden und Dächer saniert. Investitionssumme: jeweils 250 000 Euro.

Zur Gartenschau sollen Schorndorfs älteste Kindergärten in neuem Glanz erstrahlen: Für die Fassaden- und Dächersanierung der denkmalgeschützten Gebäude investiert die Stadt Schorndorf insgesamt 500 000 Euro. Darin inbegriffen sind auch neue Zäune. Und damit die Kindergärten Aichenbach und Burgstraße auch tatsächlich strahlen können, werden sie zur Gartenschau nachts beleuchtet.

Als Kleinkinderschule gegründet

Und sie haben ja auch eine Geschichte zu erzählen: 1915 zog die Schorndorfer Kleinkinderschule, 1837 von Louise und David Steinnestel gegründet und als „’s Schiäle“ im Spitalgebäude untergebracht, in das neu erbaute Gebäude an der Aichenbachstraße.

Den Großteil der Kosten für den Bau des Gebäudes, nämlich 20 000 von rund 31 000 Mark, übernahm die Stiftung der Familie Arnold. Damals wurden im zweigruppigen Kindergarten pro Gruppe bis zu 90 Kinder betreut. Als bald eine dritte Gruppe notwendig wurde, kam nebenan ein zweiter Kindergarten dazu: Ostern 1925 wurde in der benachbarten ehemaligen Kinderkrippe der heutige Kindergarten Burgstraße eröffnet.

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