Schorndorf SchoWo: Pfeiffer verteidigt Polizei

Joachim Pfeiffer. Foto: Gabriel Habermann

Schorndorf/Waiblingen.
Die Gewalttaten, zu denen es in der Nacht zum Sonntag in Schorndorf gekommen ist, nahm CDU-Bundestagsabgeordneter Joachim Pfeiffer am Montagabend bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Wolfgang Schäuble in Waiblingen zum Anlass, die SPD zu kritisieren und die Polizei zu verteidigen. „Es ärgert mich, wenn hier wie dort (in Hamburg und in Schorndorf, Anm. d. Red.) Ursache und Wirkung vertauscht werden. Wir als Union stehen hinter der Polizei, das möchte ich in aller Deutlichkeit sagen.“

Der Schorndorfer OB Matthias Klopfer (SPD) hatte in einem Interview mit dem SWR am Montagmorgen bezüglich der Durchsetzung des (ab 22 Uhr geltenden, im Rahmen der SchoWo die Jahre über etwas lockerer gehandhabten) Alkoholverbots gesagt: „Bislang wurde eigentlich immer vor Mitternacht der Schlosspark geräumt von der Polizei.“ Den Park auszuleuchten und die Jugendlichen aufzufordern, so gegen 23 Uhr den Schlosspark zu verlassen, wie die Jahre zuvor auch, das wäre die „richtige taktische Einschätzung“ gewesen. „Ich kann nicht sagen, warum die Polizei dieses Jahr davon abgesehen hat, den Schlosspark zu räumen.“ Am Montagmittag bei der Pressekonferenz mit dem Aalener Polizeipräsidenten Roland Eisele sagte Klopfer dann: „Ich glaube, da ziehen wir die ersten Lehren daraus, Stadt und Polizei gemeinsam, dass wir in Zukunft wieder ganz konsequent ab 22 Uhr auffordern, ab 23 Uhr etwas konsequenter und spätestens (bis) 24 Uhr auffordern, so, jetzt ist das Stadtfest an dieser Stelle auch zu Ende.“

Ein ausführlicher Bericht zur CDU-Wahlkampfveranstaltung mit Wolfgang Schäuble folgt in der Mittwochsausgabe unserer Zeitungen.

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