Schwaikheim Kommentar: Klare Sache


 

Vierter Wahlsieg für Gerhard Häuser, wohl sein einfachster bisher. Dem Amtsinhaber vertrauen die meisten Schwaikheimer und sie wollen, dass er die Gemeinde weiter führt. Die anhaltende Kritik seiner Widersacher, die nicht immer nur sachlich ist, kann darüber nicht hinwegtäuschen. Der neuerliche deutliche Wahlerfolg sollte aber wieder kein Blankoschein für den Schultes sein. Er hat keineswegs alles richtig gemacht in den vergangenen acht Jahren und auch nicht in den 16 Jahren zuvor. Das Problem ist, ihm immer und immer wieder auch wohlwollend zuzureden, mehr auf andere, die ja auch das Beste für Schwaikheim wollen, zu hören und auf sie zuzugehen, bringt nichts. Häuser ist stur, man könnte auch sagen, beratungsresistent. Die Frage wird auch sein, wie es im Gemeinderat weitergeht. Das Tischtuch dort scheint zerschnitten. Die SPD wird sich aber hüten, die Gräben noch weiter aufzureißen. Im kommenden Jahr sind Kommunalwahlen.

Edgar Schwarz gebührt Anerkennung, aber er hat keinen Wahlkampf geführt und er war kein Bewerber, um den langjährigen Amtsinhaber wirklich aus dem Sattel zu heben. Man muss fast sagen, er kann eigentlich froh sein, dass er sich das Amt nicht antun muss. Und Fridi Miller? Von ihr sollte ihr charmantes Lachen in Erinnerung bleiben. Das reicht.

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