Kirchheim unter Teck Krokodilalarm: Kein Tier lässt sich blicken

Symbolbild. Foto: pixabay (CCO Public Domain)

Kirchheim unter Teck. Sind in Kirchheim die Krokodile los? Eine Spaziergängerin will drei kleinere Exemplare in einem See gesehen haben - die Stadt reagiert prompt.

Die Stadt habe keine genauen Information zu der möglichen Gefahr, die im Fall der Fälle von den Tieren ausgehe, teilte am Donnerstag die Nachrichtenagentur dpa mit. Auch wenn es sich um kleine Exemplare handeln soll, seien es Raubtiere. "Das ist für uns Neuland", sagte der Sprecher. Auf Anraten einer Reptilienexpertin des Stuttgarter Zoos war auch zusammen mit dem örtlichen Anglerverein gesucht worden. Sollten tatsächlich Krokodile in dem See sein, seien diese höchstwahrscheinlich ausgesetzt worden.

Bereits im Juni des vergangenen Jahres hatten vermeintliche Krokodilsichtungen einen Polizeieinsatz in Nagold ausgelöst - damals hatte sich das Reptil als Stofftier entpuppt. Zu dem Hinweis vom Dienstag sagte ein Sprecher der Polizei Reutlingen: "Wir nehmen jede Meldung ernst."

"Der Bereich um die Kirchheimer Bürgerseen wird aus Sicherheitsgründen mit sofortiger Wirkung gesperrt" hieß es in einer Pressemitteilung der Stadt, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Der Grund: Eine Spaziergängerin habe am späten Abend des 18. Juni 2019 die mutmaßliche Sichtung von drei kleineren Krokodilen im unteren Bürgersee bei der Polizei gemeldet.

Mehrere Polizeibeamte überprüften noch am selben Abend und am Morgen des 19. Juni die Bürgerseen und das umliegenden Gelände. Hinweise auf Krokodile oder ähnliche Reptilien wurden bislang nicht entdeckt. Um jegliche Gefährdung für Besucher des Areals auszuschließen, wird der Zugang zum Bereich rund um die Seen jedoch umgehend abgesperrt. Außerdem werden Schilder installiert, die über die Sicherheitsmaßnahme informieren.

Die Stadtverwaltung steht in engem Kontakt mit der Polizei und weiteren Experten, um schnellstmöglich zu klären, ob es sich bei den gesichteten Tieren wirklich um ausgesetzte Krokodile handelt. Die Sperrung des Gebiets dauert voraussichtlich bis mindestens Montag, 24. Juni 2019.

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